Die erste Generation des Volvo V40 (und seine Limousinen-Variante S40) markiert einen Wendepunkt für den schwedischen Hersteller. In Zusammenarbeit mit Mitsubishi entwickelt (teilt sich die Plattform mit dem Carisma) und im NedCar-Werk in den Niederlanden montiert, verabschiedete er sich von den traditionellen kubischen Volvo-Linien zugunsten eines fließenderen Designs. Wesentliche Entwicklung: Das Modell erfuhr im Jahr 2000 (Phase 2) ein entscheidendes Facelift. Dieses Update behob zahlreiche Kinderkrankheiten: verbreiterte Spur, komplett überarbeitete Federung für besseres Fahrverhalten, verbesserte Geräuschdämmung und die Einführung modernerer Motorisierungen. Diesel-Fokus: Da Volvo zu dieser Zeit keinen eigenen 4-Zylinder-Dieselmotor besaß, wandte sich die Marke an Renault. Der V40 beh
Die erste Generation des Volvo V40 ist ein eleganter und sicherer Kompaktkombi, doch sein Gebrauchtwagenkauf erfordert heute Vorsicht, insbesondere bei den Dieselmodellen. Wenn Sie einen Diesel suchen: Meiden Sie die 90 PS und 95 PS Versionen, sie sind zu alt und rau. Zielen Sie auf ein Phase 2 Modell (2000-2004) mit dem 1.9 D Motor mit 102 oder 115 PS ab, aber verlangen Sie eine lückenlose Wartungshistorie (Turbo, AGR, Zahnriemen, Kupplung/Schwungrad ersetzt). Aktuell finden sich die besten Angebote für den V40 jedoch bei den Saugbenziner-Motorisierungen (1.8 oder 2.0), die von Volvo stammen und unendlich viel zuverlässiger und wartungsärmer sind als die alternden Renault-Diesel. Vermeiden Sie unbedingt den 1.8i GDI von Mitsubishi.