Der Volkswagen Sharan der zweiten Generation (intern 7N) wurde 2010 eingeführt und löste seinen Vorgänger nach 15 Jahren ab. Er teilt sich die Plattform mit dem Seat Alhambra II und dem VW Passat B7. Als großer Van (MPV) positioniert, bietet er bis zu sieben Sitzplätze und zeichnet sich durch seine praktischen Schiebetüren und ein großzügiges Raumangebot aus. Das Facelift im Jahr 2015 brachte überarbeitete Motoren (Euro 6), leicht modifizierte Optik und verbesserte Infotainmentsysteme. Insgesamt ist der Sharan 7N ein solides Familienfahrzeug, dessen Zuverlässigkeit stark von der gewählten Motorisierung und der Wartungshistorie abhängt. Die Benziner (TSI) sind leistungsstark, erfordern aber bei den frühen 1.4 TSI-Motoren besondere Aufmerksamkeit.
Der VW Sharan 7N ist ein äußerst praktisches und geräumiges Familienfahrzeug, das mit seinen Schiebetüren und der Variabilität punktet. Die Zuverlässigkeit ist jedoch stark von der Motorisierung und dem Baujahr abhängig. Frühe 1.4 TSI (CAVA/CTHA) Modelle vor dem Facelift (vor 2015) sind mit Vorsicht zu genießen und erfordern eine genaue Prüfung der Steuerkettenhistorie. Hier empfehle ich nur Fahrzeuge mit nachweislich gewechselter Kette oder sehr geringer Laufleistung. Die 1.4 TSI (CZDA) und 2.0 TSI (DEDA) Motoren nach dem Facelift (ab 2015) sind die empfehlenswertesten Benziner, da sie als deutlich robuster gelten. Die TDI-Motoren sind für Vielfahrer eine gute Wahl, wobei die EA288-Generation (ab 2015) die bessere Wahl ist. Achten Sie bei allen Direkteinspritzern auf mögliche Verkokung. Ein Sharan mit DSG-Getriebe sollte eine lückenlose Wartungshistorie des Getriebeöls vorweisen können. Insgesamt ist der Sharan eine gute Wahl für Familien, die viel Platz benötigen, aber man sollte bei der Motorwahl und der Fahrzeughistorie sehr genau hinschauen.