Der Volkswagen Polo III (Baureihe 6N) markierte einen großen Sprung für VW im Kleinwagensegment. Erstmals bot der Polo eine vollwertige Schrägheck-Karosserie mit optional vier Türen und eine deutlich verbesserte passive Sicherheit. Im Jahr 1999 erhielt das Modell ein umfassendes Facelift (6N2), das eine vollverzinkte Karosserie, ein komplett neues Interieur (angelehnt an den Lupo) und modernere Motoren (wie den 1.4 TDI) mit sich brachte. Obwohl der Fokus dieser Analyse auf den Dieselmotoren liegt, war der Polo 6N/6N2 auch mit einer breiten Palette an Benzinmotoren erhältlich. Die Dieselmodelle (Wirbelkammer, SDI und später Pumpe-Düse TDI) gelten als extrem langlebig, leiden jedoch unter der mangelhaften Qualität der manuellen Schaltgetriebe (Typ 085), die baureihenübergreifend das größte Z
Der VW Polo III (6N/6N2) ist ein zweischneidiges Schwert. Wenn Sie sich für einen Diesel entscheiden, erhalten Sie mit dem SDI einen Motor, der die Karosserie überleben wird – vorausgesetzt, Sie können mit der extremen Trägheit und Lautstärke leben. Der 1.4 TDI im 6N2 ist die deutlich modernere und kräftigere Wahl. Das absolute K.O.-Kriterium bei allen Polo 6N/6N2 ist jedoch das Schaltgetriebe. Planen Sie beim Kauf immer ein Budget für eine Getriebeüberholung ein. Kaufen Sie zudem ausschließlich das Facelift-Modell (6N2, ab Ende 1999), da die vollverzinkte Karosserie Ihnen den Kampf gegen den Rost erspart. Ein gut gewarteter 6N2 1.4 TDI oder 1.9 SDI mit bereits überholtem Getriebe ist ein hervorragendes, extrem günstiges Pendlerauto.