Volkswagen Passat B9 (Typ 32) Die neunte Generation des Volkswagen Passat (B9) markiert einen historischen Wendepunkt für das Modell: In Europa ist sie nun ausschließlich als Kombi (SW / Variant) erhältlich, die Limousine wurde dem SUV-Trend und der Aerodynamik geopfert (obwohl sie in China unter den Namen Magotan und Passat Pro weiterlebt). Gemeinsam mit dem Skoda Superb entwickelt (und im selben Werk in Bratislava montiert), basiert sie auf der Plattform MQB Evo. Diese Generation korrigiert die ergonomischen Fehler des späten B8/Golf 8: Rückkehr zu echten physischen Tasten am Lenkrad, endlich beleuchtete Touch-Slider für die Klimaanlage und Einführung des deutlich flüssigeren MIB4-Infotainmentsystems (12,9 bis 15 Zoll Bildschirm). Technisch führt sie das adaptive Fahrwerk DCC Pro (Doppel
Der Volkswagen Passat B9 ist der Höhepunkt der Verbrenner-Linie bei VW. Indem er sich in Europa ausschließlich auf den Kombi konzentriert, nimmt er seine Rolle als großer Familien-Reisewagen und Flottenfahrzeug an. Für den Kauf eines Benziners ist der 1.5 eTSI 150 PS die rationalste Wahl: Er ist dank Mikro-Hybridisierung und Aerodynamik extrem sparsam, und der EA211 evo2 Motor ist heute sehr zuverlässig. Einziger Wermutstropfen: das DSG7 DQ200 Getriebe mit Trockenkupplungen, das in der Stadt sanft behandelt werden muss, um lange zu halten. Wenn das Budget es zulässt, bietet der 2.0 TSI 204 PS ein hohes Maß an Fahrspaß mit einem deutlich robusteren DSG-Getriebe im Ölbad (DQ381), ideal für diejenigen, die beladen oder in den Bergen fahren. Die eHybrid (PHEV)-Versionen sind technologisch beeindruckend (100 km reale Reichweite), aber ihre technische Komplexität (Verbrennungsmotor + Elektromotor + große Batterie + komplexes On-Board-Ladegerät) mahnt zur Vorsicht bei einem sehr langfristigen Kauf außerhalb der Garantie. Fazit: Eine ausgezeichnete Wahl für Vielfahrer, die souveränen Komfort suchen, vorausgesetzt, die anfänglichen Software-Updates wurden durchgeführt.