Volkswagen Passat B7 (Typ 3C/362/365) Der VW Passat B7 ist technisch gesehen ein umfassendes Facelift des Vorgängers B6 (Plattform PQ46), bringt jedoch erhebliche Verbesserungen in den Bereichen Verarbeitungsqualität, Geräuschdämmung und Assistenzsysteme mit sich. Er positioniert sich als Referenz in der Mittelklasse, insbesondere als Kombi ('Variant'), der bei Familien und Flottenbetreibern extrem beliebt ist. Fokus Diesel: Die TDI-Motoren (EA189) sind das Herzstück der B7-Verkäufe in Europa. Sie bieten eine hervorragende Balance aus Drehmoment, Langstreckenkomfort und niedrigem Verbrauch. Allerdings wird die Zuverlässigkeit dieser Generation stark vom 'Abgasskandal' (Dieselgate) und den daraus resultierenden Software-Updates überschattet, die oft zu Folgeproblemen bei der Abgasrückführun
Kaufempfehlung & Fazit Der VW Passat B7 ist ein exzellenter Langstreckengleiter, erfordert beim Gebrauchtkauf jedoch höchste Vorsicht bei der Motorenwahl. Fokus Diesel: Der 2.0 TDI (140 oder 170 PS) mit manuellem Getriebe oder dem nassen 6-Gang-DSG (DQ250) ist die beste Wahl. Er ist mechanisch unverwüstlich. ABER: Achten Sie zwingend darauf, ob das AGR-Ventil nach dem Dieselgate-Update bereits getauscht wurde. Wenn nicht, kalkulieren Sie ca. 1.000 € für diese Reparatur ein. Den 1.6 TDI sollten Sie aufgrund der anfälligen Injektoren und der oft verbauten, problematischen DSG7-Automatik (DQ200) eher meiden. Benziner: Machen Sie einen großen Bogen um die 1.4 TSI (Steuerkette) und die 1.8/2.0 TSI (Ölverbrauch) der frühen Baujahre, es sei denn, der Motor wurde bereits nachweislich revidiert. Kaufen Sie nur Fahrzeuge mit lückenloser Historie, insbesondere was DSG-Ölwechsel und Zahnriemenintervalle angeht.