Der Volkswagen Passat B7 (Typ 362 für die Limousine, 365 für den Variant) wurde als neue Generation vermarktet, ist technisch gesehen jedoch ein sehr umfangreiches Facelift des Vorgängers B6 (Plattform PQ46). Er zeichnet sich durch ein konservativeres, eleganteres Design, deutlich verbesserte Geräuschdämmung, hochwertigere Materialien im Innenraum und die Einführung moderner Assistenzsysteme (z. B. City-Notbremsfunktion, Müdigkeitserkennung) aus. Neben Limousine und Variant wurde 2012 der 'Alltrack' mit erhöhter Bodenfreiheit und Offroad-Optik eingeführt. Auf dem nordamerikanischen und asiatischen Markt wurde parallel der Passat NMS (New Midsize Sedan) bzw. in China der Magotan (B7L) mit abweichenden Spezifikationen und Motoren angeboten. Insgesamt ist der B7 ein hervorragendes Langstrecke
Der VW Passat B7 ist ein exzellentes, komfortables und praktisches Auto, das jedoch durch die Motorenpalette der frühen Baujahre zu einem Minenfeld auf dem Gebrauchtwagenmarkt wird. Benziner-Käufer müssen extrem vorsichtig sein: Die 1.4, 1.8 und 2.0 TSI bis Baujahr Ende 2012 bergen hohe Risiken (Steuerkette, Ölverbrauch). Hier sollte nur gekauft werden, wenn der Motor nachweislich bereits revidiert wurde. Diesel-Käufer sind mit dem 2.0 TDI (140 oder 170 PS) am besten bedient, idealerweise als Handschalter oder mit dem robusten 6-Gang-DSG. Achten Sie hier zwingend auf ein bereits getauschtes AGR-Ventil nach dem Dieselgate-Update. Ein gut gewarteter 2.0 TDI Variant ist nach wie vor einer der besten Reisekombis seiner Preisklasse.