Volkswagen Passat B5 (Typ 3B) Der 1996 eingeführte Volkswagen Passat B5 markierte einen Wendepunkt für die Marke. Unter der Leitung von Ferdinand Piëch wurde der Passat deutlich in Richtung Premiumsegment positioniert. Er teilt sich die PL45-Plattform mit dem Audi A4 (B5), was den Wechsel zu längs eingebauten Motoren und einer aufwendigen Vierlenker-Vorderachse bedeutete. Die vollverzinkte Karosserie setzte neue Maßstäbe beim Rostschutz, und die Verarbeitungsqualität im Innenraum war für die damalige Mittelklasse herausragend. Allerdings leidet diese Generation unter einigen konstruktiven Schwächen, insbesondere bei der komplexen Vorderachse und der Elektronik (Wassereinbruch). Die Benzinmotoren reichen vom etwas untermotorisierten 1.6-Liter bis zum seidigen 2.8 V6, wobei der 1.8T den best
Der VW Passat B5 (3B) ist ein komfortabler und geräumiger Youngtimer, der jedoch aufgrund seines Alters und seiner konstruktiven Schwächen (Vorderachse, Elektronik durch Wasser) Aufmerksamkeit erfordert. Für Benzin-Käufer: Der 1.8T ist die beste Wahl, erfordert aber eine lückenlose Historie bezüglich der Ölwechsel, um den gefürchteten Ölschlamm-Tod zu vermeiden. Der 1.6er ist zuverlässig, aber zäh. Die V6- und VR5-Modelle sind im Unterhalt oft unverhältnismäßig teuer. Kaufen Sie nur Exemplare, bei denen die Vorderachse bereits mit verstärkten Teilen (z.B. Meyle HD) überholt wurde und deren Innenraum absolut trocken ist.