Volkswagen Golf V (Typ 1K) Der VW Golf V markierte einen signifikanten technischen Sprung für die Baureihe, insbesondere durch die Einführung der aufwendigen Vierlenker-Hinterachse (PQ35-Plattform), die das Fahrverhalten und den Komfort drastisch verbesserte. Auch die Verarbeitungsqualität der Karosserie (Laser-Schweißen) wurde erhöht, wenngleich die Materialanmutung im Innenraum anfangs im Vergleich zum Vorgänger (Golf IV) kritisiert wurde. Fokus Dieselmotorisierungen: Die Ära des Golf V fällt genau in die Übergangszeit der Dieseltechnologie. Er startete mit den bewährten, aber rauen Pumpe-Düse-Motoren (PD) ohne Partikelfilter (DPF) und endete mit DPF-Pflicht. Während der 1.9 TDI als Dauerläufer gilt (mit einer gravierenden Ausnahme), brachte der neuere 2.0 TDI (16V) anfangs erhebliche Ki
Fazit Der VW Golf V ist als Gebrauchtwagen ein zweischneidiges Schwert. Das Fahrwerk und die Alltagstauglichkeit sind auch heute noch auf einem sehr guten Niveau. Wer einen Diesel sucht, sollte extrem genau auf den Motorcode achten: Ein 1.9 TDI mit dem Code BKC oder BJB ist ein treuer Begleiter für hunderttausende Kilometer. Der Code BXE hingegen ist ein tickende Zeitbombe (Pleuellager). Beim 2.0 TDI ist der 8-Ventiler (BMM) dem anfälligen 16-Ventiler (BKD) vorzuziehen. Achten Sie zwingend auf Rost an den vorderen Kotflügeln und Schwellern sowie auf eine funktionierende Klimaanlage und ein fehlerfreies ESP. Ein gut gewarteter Golf V TDI (ohne BXE/BKD) ist ein hervorragendes Pendlerauto, erfordert aber beim Kauf eine genaue Inspektion.