Vauxhall Grandland I facelift (P1UP) (2021 – 2025)

Zuverlässigkeitsscore : 5.2/10

Der Vauxhall Grandland I Facelift (in Kontinentaleuropa als Opel Grandland bekannt) verliert anlässlich seines Facelifts zur Lebenszyklus-Mitte im Jahr 2021 sein „X“-Suffix. Er basiert auf der EMP2-Plattform von Stellantis (die er sich mit dem Peugeot 3008 II teilt), übernimmt die neue visuelle Identität der Marke mit dem „Vauxhall Vizor“-Kühlergrill und modernisiert seinen Innenraum mit dem „Pure Panel“ (doppelter digitaler Bildschirm). Es ist ein komfortables und rationales Kompakt-SUV, dessen Gesamtzuverlässigkeit jedoch durch die Verbrennungsmotoren von PSA (Stellantis) stark beeinträchtigt wird, insbesondere durch den 1.2 Benziner (im Ölbad laufender Zahnriemen) und den 1.5 Diesel (Nockenwellenkette). Die späte Einführung des 1.2 MHEV mit Steuerkette bringt gegen Ende der Bauzeit fris

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der überarbeitete Vauxhall Grandland ist ein SUV voller objektiver Qualitäten (Komfort, Design, Platzangebot), wird jedoch durch die angeborenen Mängel der Stellantis-Motoren dieser Zeit untergraben. Der Kauf eines 1.2 Turbo mit 130 PS (Zahnriemen im Ölbad) oder eines 1.5 Diesel mit 130 PS (7-mm-Kette) gleicht einer mechanischen Lotterie, es sei denn, die endgültigen Korrekturen wurden bereits angewendet und in Rechnung gestellt. Die PHEV-Versionen sind empfehlenswerter, aber von einem kritischen Rückruf der Batterie betroffen. Die einzige wirklich sorgenfreie Wahl ist der neuere 1.2 Turbo MHEV mit 136 PS, der endlich über eine zuverlässige Steuerkette verfügt.