Der Vauxhall Crossland X (in Kontinentaleuropa unter der Marke Opel verkauft) ist ein urbaner Crossover im B-Segment. Er wurde 2017 als Ersatz für den Minivan Meriva eingeführt und ist das Ergebnis der ersten technischen Partnerschaft zwischen General Motors (damals Eigentümer von Opel/Vauxhall) und der PSA-Gruppe. Er basiert auf der PF1-Plattform (die er sich mit dem Peugeot 2008 I und dem Citroën C3 Aircross teilt). Obwohl er ein hervorragendes Platzangebot und eine beachtliche Modularität (verschiebbare Rücksitzbank) bietet, wird seine Zuverlässigkeit durch die Übernahme der damaligen PSA-Motoren stark beeinträchtigt, insbesondere bei den 1.5-Dieseln (Probleme mit der Nockenwellenkette) und den 1.2-Benzinern (im Ölbad laufender Zahnriemen). Gesamtnote Zuverlässigkeit: Mittelmäßig.
Der Vauxhall/Opel Crossland X ist ein praktisches Familienfahrzeug, aber seine Zuverlässigkeitsbilanz wird durch seine ursprünglichen PSA-Motoren stark beeinträchtigt. Wenn Sie unbedingt einen Diesel suchen, bevorzugen Sie die Modelle 2017-2018, die mit dem älteren 1.6 Turbo D ausgestattet sind, der trotz einiger Launen des AdBlue-Systems insgesamt robuster ist. Der neuere 1.5 Turbo D ist zu meiden, es sei denn, der Verkäufer kann anhand von Rechnungen nachweisen, dass der Nockenwellen-Kettensatz durch die verstärkte 8-mm-Version ersetzt wurde. Die Benzinversionen sind aufgrund des Skandals um die im Ölbad laufenden Zahnriemen (PureTech) ebenfalls zu vermeiden.