Die Vauxhall Corsa der vierten Generation (Corsa D), im restlichen Europa unter dem Opel-Label verkauft, basiert auf der SCCS-Plattform, die gemeinsam mit Fiat entwickelt wurde (geteilt mit dem Grande Punto). Im Jahr 2006 eingeführt, markierte sie einen bedeutenden stilistischen und technischen Bruch mit der Vorgängergeneration, bot deutlich größere Abmessungen, ein besseres Platzangebot und ein ausgereifteres Fahrverhalten. Als 3- und 5-Türer erhältlich, war sie im Vereinigten Königreich ein großer Erfolg. Ihre Zuverlässigkeit ist jedoch gemischt: Während die atmosphärischen Benzinmotoren im Allgemeinen robust sind (trotz einiger Schwächen der Steuerkette), leiden die Dieselmotoren und die Sportversionen (VXR) unter chronischen Mängeln, insbesondere dem berüchtigten 6-Gang-Schaltgetriebe
Der Vauxhall Corsa D ist ein pragmatischer, geräumiger und erschwinglicher Kleinwagen. Er erfordert jedoch eine sorgfältige Auswahl vor dem Kauf. Die Dieselversionen (insbesondere der 1.3 CDTi) sind zu meiden, wenn Sie hauptsächlich in der Stadt fahren, da sonst hohe Rechnungen drohen (DPF, AGR, Kette). Die sportlichen VXR-Versionen sind attraktiv, erfordern aber ein erhebliches Wartungsbudget und präventive Modifikationen. Die sicherste und rationalste Wahl bleibt ein atmosphärischer Benzinmotor (1.2i oder 1.4i) ab Baujahr 2011, idealerweise mit einer lückenlosen Wartungshistorie, die regelmäßige Ölwechsel zur Schonung der Steuerkette belegt.