Toyota Supra A70 (1986 – 1993)

Zuverlässigkeitsscore : 7.2/10

Die dritte Generation der Toyota Supra (A70, oft als Mk3 bezeichnet) markierte einen historischen Wendepunkt: Sie trennte sich endgültig von der Celica-Plattform und wurde zu einem eigenständigen Modell mit Hinterradantrieb. Positioniert als schwerer, aber luxuriöser Grand Tourer (GT) anstelle eines reinen Sportwagens, bot die A70 fortschrittliche Technologien wie das elektronisch gesteuerte Fahrwerk (TEMS) und ABS. Ein Facelift im Jahr 1989 brachte ein überarbeitetes Front- und Heckdesign (dreiteiliger Heckflügel, neue Rückleuchten) sowie Modifikationen an Fahrwerk und Lenkung. Heute ist die A70 ein begehrter Youngtimer/Oldtimer, der jedoch aufgrund seines Alters und spezifischer Konstruktionsschwächen (insbesondere beim 7M-Motor) eine sehr genaue Inspektion vor dem Kauf erfordert.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Die Toyota Supra A70 ist ein fantastischer, komfortabler Grand Tourer mit unbestreitbarem 80er-Jahre-Charme. Als unabhängiger Experte rate ich jedoch zur Vorsicht: Ein billiges Exemplar wird schnell zur Kostenfalle. Der 7M-Motor erfordert zwingend ein Upgrade der Zylinderkopfdichtung (MLS + ARP-Bolzen). Ist dies bereits fachgerecht erledigt worden und die Karosserie rostfrei, ist die A70 ein wunderbarer Klassiker. Der JDM-Import mit dem 1JZ-GTE (JZA70) ist mechanisch die weitaus bessere Wahl, erfordert aber Kompromisse bei der Rechtslenkung. Kaufen Sie Zustand und Historie, nicht den niedrigsten Preis.