Toyota RAV4 Generation III (XA30) Der Toyota RAV4 der dritten Generation (XA30) markierte einen deutlichen Wendepunkt für das Modell. Erstmals wurde er ausschließlich als Fünftürer angeboten und wuchs in seinen Dimensionen erheblich, um mehr Platz und Komfort zu bieten. Auf einigen Märkten (Nordamerika, Australien) wurde sogar eine Version mit langem Radstand (LWB) und optionaler dritter Sitzreihe verkauft, während Europa und Japan die Version mit kurzem Radstand (SWB) erhielten. Das Fahrzeug erhielt zwei Modellpflegen (Facelifts): eine leichte Überarbeitung im Jahr 2008/2009 und eine deutlichere optische Anpassung der Frontpartie im Jahr 2010. Während der RAV4 traditionell als Inbegriff der Zuverlässigkeit gilt, ist diese Generation stark von den massiven Problemen der 2.2-Liter-Dieselmot
Der Toyota RAV4 der dritten Generation ist ein Fahrzeug der Extreme. Wählt man einen Benziner (insbesondere den 2.0 VVT-i oder Valvematic), erhält man einen äußerst zuverlässigen, praktischen und langlebigen Begleiter, der seinem Ruf als unzerstörbarer Toyota voll gerecht wird. Der Fokus dieser Analyse liegt jedoch auf den Dieselmotoren (2.2 D-4D / D-CAT), und hier lautet das Urteil: Höchste Vorsicht! Die Baujahre 2005 bis Anfang 2009 leiden unter massiven Konstruktionsfehlern am Motorblock, die zu kapitalen Motorschäden führen. Ein Kauf eines frühen Diesels ist nur dann vertretbar, wenn lückenlos nachgewiesen werden kann, dass Toyota den Motor (Shortblock) bereits auf Kulanz ausgetauscht hat. Ab dem Facelift 2009/2010 wurde die Konstruktion verbessert, dennoch bleiben die Diesel (speziell der D-CAT) anfällig für teure Reparaturen an der Abgasreinigung. Wer nicht zwingend eine hohe Anhängelast benötigt, sollte beim XA30 immer zum Benziner greifen.