Toyota C-HR I (AX10) (2016 – 2023)

Zuverlässigkeitsscore : 9.1/10

Der Toyota C-HR (Coupé High-Rider) der ersten Generation (AX10) markierte einen Wendepunkt für Toyota. Mit seinem polarisierenden, coupéhaften Design und der neuen TNGA-C-Plattform zielte er auf ein jüngeres, dynamischeres Publikum ab. Während in Europa die Hybridantriebe (1.8 und später 2.0) den Markt dominierten, spielte der reine Benzinantrieb (insbesondere der 1.2 Turbo in Europa/Asien und der 2.0 Sauger in Nordamerika) eine wichtige Rolle für Käufer, die klassische Verbrenner bevorzugten. Ein Facelift Ende 2019 (Modelljahr 2020) brachte ein verbessertes Infotainment-System (endlich mit Apple CarPlay/Android Auto) und den stärkeren 2.0-Liter-Hybrid. Insgesamt gilt der C-HR als eines der zuverlässigsten Fahrzeuge in seinem Segment, auch wenn das radikale Design Kompromisse bei der Übers

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Toyota C-HR der ersten Generation ist ein Musterknabe in Sachen Zuverlässigkeit. Wer gezielt nach einem reinen Benziner sucht, macht mit dem 1.2 Turbo (Europa/Asien) oder dem 2.0 Sauger (Nordamerika/Asien) absolut nichts falsch. Der 1.2T ist ein solider, unauffälliger Motor, der jedoch regelmäßige Ölwechsel und gelegentliche Langstrecken benötigt, um Verkokungen vorzubeugen. Das manuelle Getriebe ist kugelsicher, das CVT erfordert Pflege. Dennoch: Das wahre Meisterstück des C-HR sind die Hybridantriebe. Wer in Europa kauft, sollte den 2.0 Hybrid (ab 2019) bevorzugen, da er die Schwächen des 1.8 (Zähigkeit auf der Autobahn) eliminiert. Kaufen Sie ein Facelift-Modell (ab Ende 2019), um das veraltete Infotainment zu umgehen. Ein exzellenter Gebrauchtwagen, sofern man mit dem knappen Platzangebot im Fond leben kann.