Der Toyota Auris der ersten Generation (E150) wurde 2006 als Nachfolger des legendären Corolla-Schrägheckmodells in Europa eingeführt (in anderen Märkten wie Australien und Japan wurde der Name Corolla teilweise beibehalten). Mit dem Auris wollte Toyota ein europäischeres Design und ein höheres Maß an Fahrkomfort bieten. Das Fahrzeug zeichnet sich durch eine hervorragende Langzeitqualität aus, insbesondere bei den Benzin- und Hybridmodellen. Das Vor-Facelift-Modell (2006-2009) litt jedoch unter kratzempfindlichen Hartplastik-Materialien im Innenraum. Das Facelift im Jahr 2010 brachte nicht nur eine deutliche Aufwertung des Interieurs und ein strafferes Fahrwerk, sondern auch die Einführung des Auris HSD (Hybrid Synergy Drive), der die bewährte Technik des Prius III nutzte und den Auris zu
Der Toyota Auris E150 ist ein Musterknabe in Sachen Zuverlässigkeit, solange man die richtige Motor-Getriebe-Kombination wählt. Die Benzinmotoren (insbesondere 1.6 und 1.8) sowie der ab 2010 erhältliche Hybrid (HSD) sind uneingeschränkt empfehlenswert und erreichen mühelos astronomische Laufleistungen. Das Facelift-Modell ab 2010 ist wegen des hochwertigeren Innenraums und des strafferen Fahrwerks klar zu bevorzugen. Dringend abzuraten ist vom automatisierten M-MT-Schaltgetriebe sowie von den großen Dieselmotoren (2.0 und 2.2 D-CAT), die mit teuren Reparaturen an Zylinderkopfdichtung und Abgasreinigung das Budget sprengen können.