Das 2021 eingeführte Tesla Model S Facelift (intern oft als 'Palladium'-Projekt oder Generation II bezeichnet) markiert eine tiefgreifende Überarbeitung der ikonischen Elektrolimousine. Während das Außendesign nur subtil geschärft wurde, ist das Interieur komplett neu: Ein horizontaler 17-Zoll-Bildschirm, ein zusätzliches Display für die Fondpassagiere, der Verzicht auf Lenkstockhebel (Blinker per Taste, Gangwahl per Touchscreen) und das kontroverse 'Yoke'-Lenkrad (später optional wieder als rundes Lenkrad erhältlich) prägen den Innenraum. Technisch setzt das Modell Maßstäbe mit einer serienmäßigen Wärmepumpe, einem neuen Thermomanagement, einer 12V-Lithium-Ionen-Batterie und dem AMD Ryzen-Prozessor für das Infotainment. Die Plaid-Version mit drei Motoren und karbonummantelten Rotoren biet
Das Tesla Model S der Generation II (ab 2021) ist ein technologischer Triumph. Die Kinderkrankheiten der frühen Baujahre (MCU-Ausfälle, Türgriffe, 12V-Batterie) wurden durch radikale technische Updates (AMD Ryzen, Li-Ion 12V, neue Motoren) fast vollständig eliminiert. Der Antriebsstrang ist extrem robust und effizient. Dennoch bleibt es ein Fahrzeug, das man mit offenen Augen kaufen muss: Die Verarbeitungsqualität variiert, das Yoke-Lenkrad ist Geschmackssache (und verschleißanfällig), und die Plaid-Version frisst Reifen und belastet ihre Antriebswellen enorm. Wer ein gebrauchtes Modell sucht, sollte die 'Dual Motor'-Version bevorzugen – sie bietet den besten Kompromiss aus atemberaubender Leistung, maximaler Reichweite und vernünftigen Unterhaltskosten. Ein gründlicher Check des Fahrwerks und der Antriebswellen vor dem Kauf ist Pflicht.