Tesla Model S I (2012 – 2021)

Zuverlässigkeitsscore : 6.8/10

Das Tesla Model S (Generation I) revolutionierte den Automobilmarkt und bewies, dass Elektroautos langstreckentauglich, leistungsstark und begehrenswert sein können. Als Pionierfahrzeug leidet die erste Generation jedoch unter der typischen Lernkurve eines neuen Herstellers. Wichtige Meilensteine: - 2012: Markteinführung in den USA (Heckantrieb, 40/60/85 kWh). - 2014/2015: Einführung des 'D' (Dual Motor / Allradantrieb) und der Autopilot-Hardware (AP1). - 2016: Großes Facelift (Wegfall des schwarzen 'Nosecone'-Kühlergrills, LED-Scheinwerfer, AP2). - 2019: 'Raven'-Update (Neuer Permanentmagnet-Synchronmotor vorne, adaptive Luftfederung, schnelleres Laden). Gesamteinschätzung: Während die Antriebstechnologie und Software (OTA-Updates) ihrer Zeit weit voraus waren, entspricht die Verarbeitung

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Das Tesla Model S der ersten Generation ist ein Meilenstein der Automobilgeschichte, aber als Gebrauchtwagen ein zweischneidiges Schwert. Frühe Modelle (2012-2015, 85 kWh) locken oft mit kostenlosem Supercharging, bergen aber ein massives finanzielles Risiko durch anfällige Motoren, degradierende Akkus und Fahrwerksprobleme. Ein Kauf ist hier nur ratsam, wenn Akku und Drive Unit bereits auf Garantie getauscht wurden und ein MCU2-Upgrade vorliegt. Die beste Wahl sind die Modelle ab Ende 2017 (100D) oder noch besser die 'Raven'-Modelle (ab 2019). Diese bieten eine ausgereifte Batteriechemie, extrem effiziente Motoren, ein deutlich verbessertes Fahrwerk und die moderne MCU2. Wer ein Model S kauft, sollte zwingend eine Gebrauchtwagengarantie abschließen oder ein finanzielles Polster für Reparaturen an Fahrwerk und Elektronik einplanen.