Der Suzuki Ignis (2000–2008) ist ein Pionier im Segment der Mini-SUVs und Crossover. Die Baureihe unterteilt sich in das ursprüngliche, in Japan gefertigte Modell (Typ FH, 2000–2003) und das stark überarbeitete, in Ungarn gebaute Modell (Typ HR, 2003–2008), das oft als Facelift oder zweite Generation bezeichnet wird. Der Ignis zeichnet sich durch seine hohe Sitzposition, kompakte Abmessungen und die optionale Allradantriebs-Technik (AllGrip / Visco-Kupplung) aus. Er teilt sich die Plattform und Technik teilweise mit dem Subaru G3X Justy und dem Chevrolet/Holden Cruze. Während die Benzinmotoren (M-Serie) als äußerst robust und langlebig gelten, leidet das Modell stark unter mangelnder Rostvorsorge und einer sehr einfachen, rustikalen Verarbeitungsqualität im Innenraum. Gesamtnote: Ein pragm
Der Suzuki Ignis I (FH/HR) ist ein zweischneidiges Schwert. Mechanisch sind die Benzinmodelle (1.3 und 1.5) nahezu unzerstörbar und glänzen mit japanischer Zuverlässigkeit. Das Konzept als Mini-SUV mit Allradantrieb ist genial für den Winter oder ländliche Regionen. ABER: Die mangelhafte Rostvorsorge und die anfälligen Schaltgetriebe können den Traum vom günstigen Allradler schnell beenden. Vom 1.3 DDiS Diesel ist aufgrund der Steuerkettenproblematik abzuraten. Kaufempfehlung: Suchen Sie nach einem 1.3 oder 1.5 Benziner (gerne als 4x4), der nachweislich hohlraumversiegelt wurde oder aus einer rostarmen Region stammt. Ein genauer Blick auf die Hebebühne (Schweller, Unterboden) und eine ausgiebige Probefahrt (Getriebegeräusche) sind absolute Pflicht!