Suzuki Grand Vitara II (JT) (2005 – 2015)

Zuverlässigkeitsscore : 7.2/10

Der Suzuki Grand Vitara der zweiten Generation (Codename JT) nimmt eine besondere Stellung auf dem Markt der Kompakt-SUVs ein. Im Gegensatz zu den meisten seiner Konkurrenten (Toyota RAV4, Honda CR-V), die sich für erhöhte Limousinen-Architekturen entschieden haben, bewahrt der Grand Vitara II die DNA eines echten Geländewagens. Er basiert auf einer Hybridstruktur: einer Monocoque-Karosserie mit einem geschweißten Leiterrahmen. Vor allem bietet er (bei den meisten 5-Türer-Versionen) einen permanenten Allradantrieb mit zentraler Differentialsperre und ein echtes Verteilergetriebe mit Untersetzung. Erhältlich als 3-Türer (kurzer Radstand) und 5-Türer, erfuhr er zwei größere Facelifts: 2008 (Einführung der 2.4 und 3.2 V6 Motoren, Verbesserung der Geräuschdämmung) und 2012 (ästhetische Überarb

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Suzuki Grand Vitara II ist ein paradoxes Nischenfahrzeug. Wer einen sparsamen Stadt-SUV sucht, sollte die Finger davon lassen. Wer hingegen einen echten, robusten 4x4 benötigt, der ziehen und geländegängig sein kann, ohne den täglichen Komfort völlig zu opfern, für den ist er eine ausgezeichnete Wahl. Die goldene Regel für dieses Modell ist, den 1.9 DDiS Diesel zu meiden, da er eine Quelle kostspieliger und wiederkehrender Pannen ist. Bevorzugen Sie die Benzinmotoren (2.0 oder 2.4 nach 2010), die zwar durstig sind, aber eine beeindruckende Zuverlässigkeit aufweisen. Ein gut gewartetes Benzinmodell wird problemlos über 300.000 km erreichen.