Der Suzuki Grand Vitara der ersten Generation (intern GT/HT) ist ein klassischer Geländewagen, der sich als kompaktes SUV tarnt. Im Gegensatz zu vielen weichgespülten Konkurrenten seiner Zeit (wie dem Toyota RAV4 oder Honda CR-V) basiert der Grand Vitara auf einem robusten Leiterrahmenchassis und verfügt über einen zuschaltbaren Allradantrieb mit echter Geländeuntersetzung (Low-Range). Dies macht ihn zu einem hervorragenden Zugfahrzeug und Offroader. Die Benzinmotoren stehen im Ruf, besonders langlebig zu sein, während die Karosserie und der Rahmen nach über zwei Jahrzehnten stark rostanfällig sind. Ein Facelift im Jahr 2001 brachte einen überarbeiteten Innenraum, 2003 folgten weitere optische Retuschen. Die Langversion XL-7 (ab 2001) bot sogar Platz für bis zu sieben Personen und wurde vo
Der Suzuki Grand Vitara I ist ein ehrliches, robustes Arbeitstier und einer der letzten echten kompakten Geländewagen. Wer ein Fahrzeug für den Wald, den Anhängerbetrieb oder den Winter sucht, ist hier goldrichtig. Die klare Kaufempfehlung gilt dem 2.0 Liter Benziner (J20A), der den besten Kompromiss aus Zuverlässigkeit und Leistung bietet. Die V6-Modelle sind zwar reizvoll, aber im Unterhalt und bei Reparaturen (Steuerkette) oft ein finanzielles Risiko. Die Dieselmotoren (insbesondere der alte Mazda-Diesel) sollten gemieden werden. Achtung: Der größte Feind dieses Modells ist der Rost. Ein Kauf ohne gründliche Inspektion des Leiterrahmens auf einer Hebebühne ist absolut abzuraten.