Der Subaru Forester der dritten Generation (intern SH) markierte einen wichtigen Schritt für Subaru. Er wurde von 2007 bis 2013 produziert und positionierte sich als kompakter SUV, der die bewährten Allradfähigkeiten und Boxermotoren von Subaru mit einem geräumigeren und praktischeren Design verband. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, die eher Kombi-ähnlich waren, nahm der SH eine deutlichere SUV-Form an. Ein wichtiges Novum war die Einführung des ersten Boxer-Dieselmotors (EE20) im Jahr 2008, der insbesondere auf dem europäischen Markt eine neue Käuferschicht ansprechen sollte. Das Modell erhielt um 2010 ein leichtes Facelift, das hauptsächlich die Frontpartie (Kühlergrill, Scheinwerfer) und kleinere Interieurdetails betraf. Insgesamt ist der Forester SH ein robustes und fähiges Fahrzeug,
Der Subaru Forester III (SH) ist ein grundsolides Fahrzeug für alle, die ein zuverlässiges Allradfahrzeug mit guter Geländegängigkeit und viel Platz suchen. Die Benzinmotoren (EJ20, EJ25) sind bei guter Wartung sehr langlebig, wobei der 2.0i die sicherste Wahl darstellt. Der 2.5i ist kräftiger, aber die Kopfdichtung sollte genau geprüft werden, besonders bei Modellen vor 2010. Die Turbo-Benziner (XT) bieten viel Fahrspaß, erfordern aber einen sehr sorgfältigen Besitzer und höhere Wartungsbereitschaft. Die Diesel-Variante (EE20) ist das Sorgenkind dieser Generation. Frühe Modelle (bis Ende 2010) sind aufgrund der Kurbelwellenproblematik mit äußerster Vorsicht zu genießen und sollten nur mit nachweislich behobenem Mangel oder als Schnäppchen für Bastler in Betracht gezogen werden. Modelle ab Ende 2010/2011 sind deutlich besser, aber auch hier ist eine lückenlose Wartungshistorie (speziell Ölwechsel und DPF-Pflege) absolut entscheidend. Für Langstreckenfahrer kann ein später Diesel eine Option sein, Kurzstreckenfahrern rate ich dringend davon ab. Fazit: Wer einen robusten, praktischen und geländegängigen SUV sucht, ist mit einem gut gewarteten Benziner (insbesondere 2.0i) bestens bedi