Smart Fortwo II (451) (2007 – 2014)

Zuverlässigkeitsscore : 5.8/10

Die Smart Fortwo der zweiten Generation (Typ 451) wurde 2007 als Nachfolger des Pioniers 450 eingeführt. Sie ist 19 cm länger, um Crashtest-Normen (insbesondere amerikanische) zu erfüllen und den Komfort zu verbessern, behält aber ihre berühmte sichtbare Tridion-Sicherheitszelle bei. Mechanisch verabschiedet sie sich von den anfälligen Mercedes-Turbomotoren der vorherigen Generation zugunsten von 1.0L-3-Zylinder-Saug- und Turbomotoren von Mitsubishi (Familie 3B2). Obwohl der Motor an sich robust ist, wird diese Generation von zwei Hauptmängeln geplagt: einem langsamen und für Aktuatorausfälle anfälligen automatisierten Schaltgetriebe Softouch (Getrag) und vor allem dem mhd-System (Micro Hybrid Drive - Stop&Start), dessen fehlerhafte Konstruktion zu einem regelrechten Motorschaden führen ka

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Smart Fortwo II (451) ist ein Fahrzeug der Kontraste. Während sein Format ihn in Innenstädten unersetzlich macht, ist seine allgemeine Zuverlässigkeitsbilanz mäßig, was durch eine ADAC-Pannenquote von 4.1/1000 und eine What Car?-Bewertung von 2/5 (35% Pannen in 12 Monaten) abgestraft wird. Das automatisiertes Schaltgetriebe ist eine ständige Quelle der Frustration, sowohl was den Fahrkomfort als auch die Anfälligkeit betrifft. Der absolute Schwachpunkt ist die Motorisierung 1.0 mhd (71 PS): Sein schlecht konstruiertes Stop&Start-System führt zu Riemenrissen, die für den Motor fatal sind. Kaufempfehlung: Meiden Sie die mhd-Versionen, es sei denn, der Verkäufer kann aktuelle Rechnungen vorlegen, die eine vollständige Aktualisierung des Systems (Ausgleichsscheiben, Achse, verstärkter Riemen) belegen. Bevorzugen Sie ohne Zögern die Version 1.0 Turbo mit 84 PS (die das mhd-System nicht hat) oder die allerersten 71-PS-Modelle von 2007/Anfang 2008 (vor der Einführung des mhd).