Smart Fortwo II (451) (2007 – 2014)

Zuverlässigkeitsscore : 4.8/10

Der Smart Fortwo der zweiten Generation (Codename W451) folgt auf den W450 und wächst um 19 cm, um die Sicherheit (Crashtests) und den Komfort zu verbessern. Er gibt die Benzinmotoren von Mercedes-Benz zugunsten von 1,0-Liter-3-Zylinder-Blöcken von Mitsubishi (Familie 3B2) auf, behält aber einen Mercedes-Benz-Dieselmotor (OM660) bei, der im Mittelpunkt dieses Datenblatts steht. Dieser 0.8 cdi-Block hält den Titel des kleinsten Großserien-Dieselmotors der Welt. Während die Tridion-Sicherheitszelle ein Vorbild ihrer Art bleibt, wird die Gesamtzuverlässigkeit des 451 durch mittelmäßige Statistiken getrübt: Der ADAC verzeichnet eine Pannenquote von 4,1/1000 Fahrzeugen/Jahr (unter dem Durchschnitt), der TÜV Report weist eine Mängelquote nach 3 Jahren von 21,5 % aus (gehört zu den schlechtesten

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Smart Fortwo II (451) ist ein Nischenfahrzeug, dessen Gebrauchtkauf große Vorsicht erfordert. Die Statistiken von ADAC und TÜV Report bestätigen eine unterdurchschnittliche Gesamtzuverlässigkeit, die durch ein launisches automatisiertes Schaltgetriebe und eine anfällige Elektronik belastet wird. Der Fall des 0.8 cdi-Motors ist paradox: Es ist ein robuster und extrem sparsamer Motor, aber seine Dieselarchitektur macht ihn für den reinen Stadtverkehr völlig ungeeignet (garantierte Verkokung von DPF/FAP und EGR). Er macht nur für tägliche Fahrten im Umland (Umgehungsstraßen, Schnellstraßen) Sinn. Wenn Sie einen Smart 451 suchen, bevorzugen Sie ein klassisches 1.0 Sauger-Benzinmodell (ohne das mhd-System, dessen Riemen eine tickende Zeitbombe ist) oder ein cdi-Modell nur dann, wenn Sie genug fahren, um ihn auf Temperatur zu bringen.