Die zweite Generation des Skoda Octavia (Typ 1Z) basiert auf der exzellenten PQ35-Plattform des Volkswagen Konzerns (geteilt mit Golf V/VI und Audi A3 8P). Sie etablierte sich als Referenz unter den Kompaktklasse-Familienfahrzeugen dank ihres unschlagbaren Raum-/Preis-Verhältnisses und ihres riesigen Kofferraums (560 bis 1620 Liter). Ende 2008 (Modelljahr 2009) wurde sie überarbeitet, wobei die Frontpartie und der Innenraum modernisiert und neue Motorisierungen (TSI und Common-Rail-TDI) eingeführt wurden. Während die Saugmotor-Versionen (MPI) von unerschütterlicher Robustheit sind, war der Übergang zur Direkteinspritzung (FSI) und Aufladung (TSI) in dieser Generation von schwerwiegenden Konstruktionsfehlern (Steuerketten, Kolbenringe) geprägt. Es ist ein Modell mit zwei Gesichtern: unkaput
Der Kauf eines Skoda Octavia II mit Benzinmotor ist ein wahres Minenfeld. Wenn Sie ein praktisches, familienfreundliches und unzerstörbares Fahrzeug suchen, ist der 1.6 MPI 102 PS (idealerweise mit Schaltgetriebe) der absolute Top-Kauf, trotz seines Verbrauchs. Die Versionen 1.2 TSI, 1.4 TSI, 1.8 TSI und 2.0 TSI (nach 2009) sind hingegen kategorisch zu meiden, es sei denn, der Verkäufer kann aktuelle Rechnungen vorlegen, die eine vollständige Motorüberholung belegen (Steuerkette UND Kolbenringe für die 1.8/2.0). Das DSG7-Getriebe ist ebenfalls ein Abschreckungsgrund. Für eine Sportversion (vRS) sollten Sie Modelle vor 2009 mit dem 2.0 TFSI (EA113 mit Zahnriemen) bevorzugen, die deutlich zuverlässiger sind als ihre Nachfolger mit Kette.