Der Skoda Octavia II (Typ 1Z) basiert auf der bewährten PQ35-Plattform des VW-Konzerns (wie VW Golf V/VI, Audi A3 8P). Er gilt als eines der praktischsten und geräumigsten Fahrzeuge seiner Klasse, insbesondere als Kombi (Combi). Im Jahr 2009 erhielt das Modell ein umfassendes Facelift, das nicht nur optische Retuschen (neue Scheinwerfer, aufgewerteter Innenraum), sondern auch einen tiefgreifenden technischen Wandel mit sich brachte: Die rauen Pumpe-Düse-Diesel (PD) wurden schrittweise durch laufruhigere Common-Rail-Diesel (CR) ersetzt, und bei den Benzinern hielten die TSI-Motoren Einzug. Fokus Diesel: Der Octavia II ist ein klassisches Langstreckenfahrzeug. Die Dieselmotoren sind extrem beliebt, erfordern jedoch beim Gebrauchtkauf höchste Aufmerksamkeit bezüglich der Motorkennbuchstaben (
Der Skoda Octavia II ist ein hervorragendes, praktisches Auto, das jedoch durch die durchwachsene Motorenpalette des VW-Konzerns dieser Ära belastet wird. Kaufempfehlung für Diesel-Fahrer: Suchen Sie gezielt nach einem 2.0 TDI Common-Rail (ab 2010, MKB CFHC) mit manuellem Schaltgetriebe. Dieser Motor ist ausgereift und langlebig. Vermeiden Sie die frühen 2.0 TDI Pumpe-Düse (BKD/BMN) und seien Sie vorsichtig beim 1.9 TDI mit dem Code BXE. Für Kurzstrecken: Der alte 1.6 MPI (102 PS) ist langsam, aber unzerstörbar. Von den TSI-Benzinern (1.2, 1.4, 1.8, 2.0) dieser Generation ist aufgrund massiver Steuerketten- und Ölverbrauchsprobleme generell abzuraten, es sei denn, die Kette/der Motor wurde bereits nachweislich revidiert.