Skoda Kodiaq I (NS7) (2016–2021) (2016 – 2021)

Zuverlässigkeitsscore : 7.2/10

Der Skoda Kodiaq der ersten Generation (NS7), der 2016 auf den Markt kam, markierte den bemerkenswerten Einstieg des tschechischen Herstellers in das Segment der großen Familien-SUVs (D-Segment). Basierend auf dem Modularen Querbaukasten MQB A2 des Volkswagen-Konzerns (den er sich mit dem VW Tiguan Allspace und dem SEAT Tarraco teilt), zeichnet er sich durch sein außergewöhnliches Platzangebot, die Möglichkeit, bis zu 7 Passagiere aufzunehmen, und seine praktischen „Simply Clever“-Lösungen aus. Positioniert als rationale und geräumige Alternative zu Premium-SUVs, war er ein großer kommerzieller Erfolg. Mitte 2021 gab es ein Facelift, das optische Retuschen und technologische Updates brachte. Obwohl er insgesamt gut gebaut ist, hängt seine Zuverlässigkeit stark von der gewählten Motorisieru

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Skoda Kodiaq I ist eine ausgezeichnete Wahl für Familien, die Platz und Praktikabilität ohne den Aufpreis von Premiummarken suchen. Die Zuverlässigkeitsdaten (ADAC, TÜV, What Car?) mahnen jedoch zur Vorsicht beim Gebrauchtwagenkauf. Die ersten Modelle mit dem 1.4 TSI sollten unbedingt gemieden werden, wenn die Wartungshistorie nicht lückenlos ist, da Schwachstellen gemeldet wurden (Turbo, Steuertrieb, Öl). Die rationalste und robusteste Wahl bleibt der 2.0 TDI, der besonders für seine Zuverlässigkeit gelobt wird, oder der 1.5 TSI für Wenigfahrer (nach Überprüfung der Software-Updates). Eine gründliche Inspektion des Fahrwerks (Aufhängung, Lenkung, Hinterradbremsen) ist vor dem Kauf unerlässlich, da diese Elemente unter dem Gewicht des Fahrzeugs leiden.