Der Škoda Karoq I (NU7) wurde 2017 als Nachfolger des beliebten Yeti eingeführt. Er basiert auf der bewährten MQB-A1-Plattform des Volkswagen-Konzerns und teilt sich die Technik mit dem SEAT Ateca und dem VW T-Roc. Der Karoq positioniert sich als kompakter, äußerst praktischer Familien-SUV, der besonders durch das optionale VarioFlex-Sitzsystem (einzeln ausbaubare Rücksitze) besticht. Ende 2021 erhielt das Modell ein Facelift mit aerodynamischen Verbesserungen, aufgewerteten Materialien und Matrix-LED-Scheinwerfern. Fokus Diesel: Die TDI-Motoren (EA288 und später EA288 evo) sind das Rückgrat für Vielfahrer. Sie bieten eine hervorragende Balance aus Drehmoment, Langlebigkeit und niedrigem Verbrauch, erfordern jedoch ein passendes Fahrprofil (Langstrecke), um DPF- und AGR-Probleme zu vermeid
Der Škoda Karoq ist einer der rationalsten und besten Kompakt-SUVs auf dem Markt. Fokus Diesel: Wer mehr als 15.000 km im Jahr fährt, sollte zwingend zum 2.0 TDI (150 PS) greifen. Er ist dem alten 1.6 TDI in Sachen Laufkultur, Haltbarkeit und Getriebekombination (nasses DSG statt trockenes DSG) haushoch überlegen. Der 1.6 TDI ist nur als Handschalter für preisbewusste Pendler empfehlenswert. Bei reiner Stadt- oder Kurzstreckennutzung ist von den TDI-Motoren (wegen DPF/AGR-Verkokung) dringend abzuraten; hier ist der 1.5 TSI die bessere Wahl. Achten Sie beim Gebrauchtkauf eines Diesels unbedingt auf eine lückenlose Historie bezüglich Zahnriemen/Wasserpumpe und DSG-Ölwechsel.