Der Škoda Kamiq der 1. Generation (Code NW4) wurde 2019 eingeführt und basiert auf der MQB-A0-Plattform des Volkswagen-Konzerns, die er sich mit dem VW T-Cross, Seat Arona und Škoda Scala teilt. Er positioniert sich als City-SUV (B-Segment) und überzeugt durch ein für diese Klasse überdurchschnittliches Platzangebot, clevere 'Simply Clever'-Details und ein ausgewogenes Fahrwerk. Ein Facelift erfolgte Ende 2023 (Modelljahr 2024) mit optischen Retuschen und aktualisiertem Infotainment. Fokus auf den Diesel (1.6 TDI): Obwohl der Kamiq hauptsächlich mit Benzinmotoren verkauft wird, bot Škoda in der Anfangsphase (2019–2020) den bewährten 1.6 TDI (EA288) an. Dieser Motor wurde Ende 2020 aufgrund strengerer Abgasnormen (Euro 6d) und geringer Nachfrage im B-SUV-Segment aus dem Programm genommen. E
Der Škoda Kamiq ist einer der rationalsten und geräumigsten Crossover im B-Segment. Die Verarbeitungsqualität ist solide und die MQB-A0-Technik ausgereift. Bezüglich des 1.6 TDI: Dieser Motor ist ein zweischneidiges Schwert. Wer täglich weite Strecken pendelt, findet hier einen extrem sparsamen und langlebigen Begleiter. Wer das Auto jedoch für den typischen City-SUV-Alltag (Einkaufen, Schule, kurze Arbeitswege) nutzt, wird unweigerlich mit verstopften Partikelfiltern und verkokten AGR-Ventilen bestraft. Da der Diesel nur bis Ende 2020 gebaut wurde, sind die Fahrzeuge auf dem Markt oft schon mit höheren Laufleistungen versehen. Achten Sie zwingend auf eine lückenlose Wartungshistorie (insbesondere Wasserpumpe und DSG-Öl). Für 80% der Käufer ist der 1.0 TSI die deutlich sorgenfreiere und bessere Wahl.