Der von Walter de Silva entworfene Seat Leon II (Typ 1P) basiert auf der exzellenten PQ35-Plattform des Volkswagen Konzerns (geteilt mit Golf V/VI und Audi A3 8P). Als dynamische und lateinische Alternative im VAG-Kompaktsegment positioniert, zeichnet er sich durch sein kühnes Design (versteckte hintere Türgriffe) und sein geschärftes Fahrwerk aus. Das Modell erhielt 2009 ein Facelift, das eine wichtige Entwicklung markierte: Verbesserung der Innenraumqualität (die in Phase 1 sehr plastisch war) und vor allem der Übergang von Pumpe-Düse-Dieselmotoren (PD) zur Common-Rail-Technologie (CR), die viel sanfter und zuverlässiger ist. Obwohl dieses Datenblatt alle Motorisierungen abdeckt, wird besonderes Augenmerk auf die Dieselmotoren (TDI) gelegt, die die überwiegende Mehrheit der Verkäufe in E
Der Seat Leon II ist ein Auto mit zwei Gesichtern. Wenn Sie einen Diesel suchen, meiden Sie unbedingt die Modelle 2005-2008 mit dem 2.0 TDI 140 (BKD) oder 170 (BMN), die wahre Problemherde sind (Zylinderkopf, Injektoren). Der 1.9 TDI ist sparsam, aber Vorsicht beim Code BXE (Pleuel). Die wirklich gute Wahl beim Diesel ist eine überarbeitete Version (nach 2010) mit dem 2.0 TDI Common Rail (140 oder 170 PS): Die Zuverlässigkeit ist ausgezeichnet, die Laufruhe verwandelt und das Fahrwerk immer noch so angenehm. Der 1.6 TDI ist in Ordnung, aber sein AGR-Ventil ist ein Damoklesschwert. Bei Benzinern bevorzugen Sie die unzerstörbaren Saugmotoren (1.6 8v) für die Ruhe oder den 2.0 TFSI (EA113) für den Sport, und vermeiden Sie die TSI mit Kette (1.2/1.4/1.8), deren Steuerkette zu riskant ist.