Seat Ibiza IV (6J) (2008 – 2017)

Zuverlässigkeitsscore : 7.2/10

Der Seat Ibiza der vierten Generation (Typ 6J, dann 6P nach dem Facelift 2015) basiert auf der PQ25-Plattform des Volkswagen Konzerns, die er sich mit dem VW Polo V und dem Audi A1 teilt. Entworfen von Luc Donckerwolke, zeichnet er sich durch sein dynamisches Design ('Arrow Design') und seine sportlichere Positionierung als seine Cousinen aus. Im Laufe seiner langen Karriere erlebte er zwei Facelifts (2012 und 2015) und einen großen technologischen Übergang unter der Motorhaube. Als Diesel (Fokus dieses Datenblatts) begann er mit den robusten, aber rauen Pumpe-Düse-Motoren (TDI PD), bevor er auf Common-Rail (TDI CR) mit der EA189-Familie (traurigerweise bekannt für den 'Dieselgate') und dann am Ende seiner Karriere zur EA288-Familie wechselte. Es ist ein vielseitiger Kleinwagen mit straffe

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Seat Ibiza IV ist ein Kleinwagen mit zwei Gesichtern. Wer einen Diesel sucht, sollte vorsichtig sein. Modelle mit dem 1.6 TDI (sehr verbreitet) sind mit äußerster Vorsicht zu betrachten, da die exorbitanten Kosten für AGR- und Injektorprobleme, oft durch das Dieselgate-Update verschärft, sehr hoch sind. Der 1.2 TDI ist zu meiden. Wer hingegen einen gut gewarteten, älteren 1.9 TDI findet, bekommt ein unverwüstliches Fahrzeug. Der beste Diesel-Kompromiss bleibt der 1.4 TDI (EA288), der Ende 2015 mit dem zweiten Facelift eingeführt wurde und zudem von einem deutlich besser verarbeiteten Innenraum profitiert. Liegt Ihre jährliche Fahrleistung unter 20.000 km, sollten Sie unbedingt zu den Benzinmotoren ab 2015 (1.0 TSI / 1.2 TSI EA211 mit Zahnriemen) greifen, die eine vorbildliche Zuverlässigkeit aufweisen.