Seat Ibiza IV (6J) (2008 – 2017)

Zuverlässigkeitsscore : 7.2/10

Der Seat Ibiza der vierten Generation (intern 6J, ab dem zweiten Facelift 2015 als 6P bezeichnet) basiert auf der PQ25-Plattform des Volkswagen-Konzerns, die er sich unter anderem mit dem VW Polo V und dem Škoda Fabia teilt. Entworfen von Luc Donckerwolke, zeichnet sich der Ibiza 6J durch sein sportliches 'Arrow Design' aus. Er war als dreitüriger SC (SportCoupé), fünftüriger Schrägheck und als Kombi (ST) erhältlich. Modellpflege-Historie: - 2012 (1. Facelift): Leichte optische Retuschen an Front und Heck, verbesserte Materialien im Innenraum. - 2015 (2. Facelift - '6P'): Tiefgreifende technische Überarbeitung. Einführung der neuen, wesentlich zuverlässigeren Motorengeneration (EA211 mit Zahnriemen statt EA111 mit Steuerkette), neue Infotainment-Systeme und verbesserte Fahrwerksabstimmung.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Seat Ibiza 6J ist ein Auto mit zwei Gesichtern. Modelle der Baujahre 2008 bis Anfang 2015 erfordern beim Kauf höchste Vorsicht: Die 1.2 TSI Motoren mit Steuerkette (EA111) und das trockene 7-Gang-DSG (DQ200) sind tickende Zeitbomben, wenn sie nicht penibel gewartet oder bereits repariert wurden. Der 1.4 TSI Twincharger (Cupra) sollte gänzlich gemieden werden. Kaufempfehlung: Suchen Sie gezielt nach Modellen ab dem zweiten Facelift (ab Mitte 2015, intern 6P). Diese verfügen über die hervorragenden EA211-Motoren (1.0 TSI, 1.2 TSI mit Zahnriemen), ein deutlich aufgewertetes Interieur und modernes Infotainment. Wer ein älteres Modell sucht, ist mit den unauffälligen, wenn auch trägen 1.4 MPI Saugbenzinern am besten beraten.