Die Saab 9-3 der zweiten Generation (YS3F), Ende 2002 für das Modelljahr 2003 eingeführt, markiert einen Wendepunkt für den schwedischen Hersteller. Basierend auf der GM Epsilon-Plattform (geteilt mit dem Opel Vectra C), verzichtet sie auf die Schrägheckkarosserie zugunsten einer klassischen Limousinenlinie (Sport Sedan), der später ein Cabriolet und ein Kombi (SportCombi) folgten. Entwickelt, um mit deutschen Premiumfahrzeugen (Audi A4, BMW 3er) zu konkurrieren, zeichnet sie sich durch ihre Luftfahrtergonomie (Night Panel-Funktion, Zündschloss zwischen den Sitzen), ihr hohes Maß an passiver Sicherheit und ihre leistungsstarken Turbo-Benzinmotoren aus. Obwohl ihr Fahrverhalten gelobt wird, wird ihre Gesamtzuverlässigkeit durch elektronische Probleme und ungleichmäßige Innenraumverarbeitung
Der Saab 9-3 II ist eine charakterstarke Limousine, die sich heute an Enthusiasten (Saabisten) oder Käufer richtet, die eine ausgefallene Alternative zu deutschen Premiumfahrzeugen suchen. Während sein Komfort, seine Sicherheit und die Durchzugskraft seiner Turbo-Benzinmotoren (B207) unbestreitbar sind, liegt seine Gesamtzuverlässigkeit unter dem Durchschnitt (bestätigt vom ADAC, TÜV und What Car?). Elektronische Ausfälle (insbesondere das Trionic 8 Steuergerät) und Probleme mit der Servolenkung sind häufig. Der Kauf wird nur empfohlen, wenn die Wartungshistorie einwandfrei ist (strikte Ölwechsel, um Ölschlamm zu vermeiden) und Sie Zugang zu einem Mechaniker haben, der die Besonderheiten der Marke kennt (Tech2 für die Diagnose unerlässlich). Vermeiden Sie ältere Diesel (2.2 TiD) und bevorzugen Sie einen gut gewarteten 2.0t (175 PS) oder 2.0T (210 PS).