Renault Twingo III (AH8) (2014 – 2022)

Zuverlässigkeitsscore : 8.2/10

Der Renault Twingo III (AH8) stellt einen radikalen technischen Wendepunkt in der Geschichte des Modells dar. In Kooperation mit Daimler (Smart Forfour) entwickelt, wechselte der Twingo von einem Frontmotor-Frontantrieb-Layout zu einer Heckmotor-Heckantrieb-Architektur. Diese Bauweise ermöglicht einen extrem kleinen Wendekreis (8,60 m) und macht ihn zum ultimativen Stadtauto. Im Jahr 2019 erhielt das Modell ein Facelift (Phase 2), das ein überarbeitetes Außendesign, ein neues Infotainment-System (Easy Link) und Verbesserungen bei der Seitenwindanfälligkeit brachte. 2020 wurde die rein elektrische Version Twingo Z.E. (später E-Tech Electric) eingeführt, die sich als eine der besten Antriebsarten für dieses Fahrzeugkonzept erwies. Insgesamt ist der Twingo III ein robustes und wendiges Fahrze

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Renault Twingo III ist ein hervorragendes Stadtauto, das seine Stärken im urbanen Raum voll ausspielt. Der Heckmotor sorgt für eine unerreichte Wendigkeit, fordert aber Kompromisse beim Kofferraum und der Autobahntauglichkeit. Die Saugmotoren (1.0 SCe) sind extrem robust und für die Stadt völlig ausreichend. Wer öfter über Land fährt, sollte zum 0.9 TCe greifen, muss aber das Kühlsystem im Auge behalten. Der absolute Geheimtipp ist jedoch der Twingo E-Tech Electric: Der Elektroantrieb eliminiert die Schwächen der Verbrenner (Hitze im Kofferraum, Motorgeräusch) und passt perfekt zum Charakter des Autos. Ein Kauf ist generell empfehlenswert, besonders bei Modellen ab dem Facelift 2019.