Der Renault Scénic III (Baureihe JZ) und seine verlängerte Version, der Grand Scénic, markieren einen echten Wendepunkt in der Zuverlässigkeit für den französischen Hersteller. Nach den zahlreichen elektronischen und mechanischen Problemen des Vorgängers (Scénic II) hat Renault die Qualitätssicherung drastisch verbessert. Das Fahrzeug positioniert sich als kompakter Familien-Van (MPV) mit hervorragendem Platzangebot, hohem Fahrkomfort und vorbildlicher passiver Sicherheit. Es gab zwei Modellpflegen (Facelifts): Phase 2 (2012) mit leichten optischen Retuschen und neuen Motoren (Energy) sowie Phase 3 (2013) mit dem neuen Renault-Markengesicht und der Einführung des R-Link Infotainmentsystems. Während die Dieselmotoren den Markt dominierten, gewinnen die Benzinmotoren heute als Gebrauchtwagen
Der Renault Scénic III ist ein hervorragender und oft unterschätzter Familien-Van. Er hat die Qualitätsprobleme seines Vorgängers weitgehend abgelegt und bietet viel Auto für wenig Geld. Die Wahl des richtigen Motors ist jedoch absolut entscheidend. Wer einen Benziner sucht, sollte unbedingt zum bewährten 1.6 16V (für die Stadt) oder zum 1.4 TCe / 2.0 16V (für längere Strecken) greifen. Diese Motoren sind sehr solide. Der 1.2 TCe ist ein absolutes No-Go und sollte wegen des extremen Risikos eines Motorschadens gemieden werden. Bei den Dieseln sind der 1.6 dCi und der 2.0 dCi sehr empfehlenswert. Achten Sie beim Kauf auf eine lückenlose Wartungshistorie, einen trockenen Fußraum (verstopfte Wasserabläufe) und eine funktionierende Klimaanlage.