Renault Scenic III (JZ) (2009 – 2016)

Zuverlässigkeitsscore : 8.2/10

Der Renault Scenic III (Baureihe JZ) markiert einen Wendepunkt in der Zuverlässigkeit für den französischen Hersteller. Nach dem von Elektronik- und Motorproblemen geplagten Vorgänger (Scenic II) nutzte Renault die Plattform des Megane III, um ein deutlich ausgereifteres Fahrzeug auf den Markt zu bringen. Er war als 5-Sitzer (Scenic) und als längerer 5- oder 7-Sitzer (Grand Scenic) erhältlich. Das Modell erhielt zwei Facelifts (Phase 2 im Jahr 2012, Phase 3 im Jahr 2013). Der Fokus dieser Generation lag auf Verarbeitungsqualität, robusteren Fahrwerkskomponenten und stark verbesserten Dieselmotoren. Besonders die dCi-Triebwerke gehören in dieser Generation zu den zuverlässigsten auf dem Markt, während bei den Benzinern (insbesondere dem 1.2 TCe) große Vorsicht geboten ist.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Renault Scenic III ist ein exzellenter Familien-Van, sofern man den richtigen Motor wählt. Er hat die dunkle Ära der Renault-Zuverlässigkeit (frühe 2000er) hinter sich gelassen. Wer einen Diesel sucht, macht mit dem 1.6 dCi (130 PS) oder dem 2.0 dCi (150/160 PS) einen hervorragenden Kauf: Diese Motoren sind extrem langlebig, kräftig und sparsam. Der 1.5 dCi ist eine gute Budget-Alternative, erfordert aber regelmäßige Zahnriemenwechsel und mag keine Kurzstrecken. Bei den Benzinern ist der alte 1.6 16v die sicherste Wahl. Warnung: Machen Sie einen großen Bogen um den 1.2 TCe Benziner – das Risiko eines kapitalen Motorschadens ist hier inakzeptabel hoch.