Der Renault Scénic II (Baureihe JM) wurde 2003 eingeführt und revolutionierte das Segment der Kompaktvans mit seinem avantgardistischen Design, das an den Mégane II angelehnt war. Er bot herausragende Modularität, zahlreiche Staufächer und ein hohes Maß an Sicherheit (5 Sterne im Euro NCAP). Ein Facelift (Phase 2) erfolgte im September 2006, welches dringend benötigte Qualitätsverbesserungen mit sich brachte. Während der Scénic II für seinen Komfort und seine Familientauglichkeit gelobt wird, ist sein Ruf durch massive Elektronikprobleme und katastrophale Dieselmotoren (vor 2006) stark beschädigt. Die Benzinmotoren (Fokus dieser Analyse) sind mechanisch deutlich robuster, leiden jedoch ebenfalls unter den allgemeinen elektronischen Schwächen des Modells. Als Gebrauchtwagen ist er heute seh
Der Renault Scénic II ist ein zweischneidiges Schwert. Als Familienauto ist sein Konzept genial, aber seine Elektronikmängel können den Besitzer in den Wahnsinn treiben. Wenn Sie einen Scénic II kaufen möchten, konzentrieren Sie sich ausschließlich auf die Benzinmotoren (1.6 16V oder 2.0 16V) und suchen Sie zwingend nach einem Facelift-Modell (Phase 2, ab Ende 2006). Diese sind mechanisch robust und elektronisch etwas ausgereifter. Vermeiden Sie die Dieselmotoren der Baujahre 2003-2005 um jeden Preis. Prüfen Sie vor dem Kauf penibel alle elektronischen Helferlein, den Tacho und auf Feuchtigkeit im Innenraum. Ein gut gewarteter 2.0 16V Phase 2 ist ein exzellenter, extrem günstiger Geheimtipp für Familien.