Renault Scenic II (JM) (2003 – 2009)
Zuverlässigkeitsscore : 5.5/10
Der Renault Scénic II (Codename JM) markierte einen stilistischen Bruch mit seinem Vorgänger und übernahm das polarisierende Design des Mégane II. Obwohl er sich durch sein Platzangebot, seine vorbildliche Modularität (Einzelsitze, zahlreiche Ablagen) und seinen Fahrkomfort auszeichnete, blieb er leider für seine katastrophale Zuverlässigkeit in den ersten Verkaufsjahren (Phase 1: 2003-2006) bekannt. Elektronische Ausfälle (Digitaltacho, Keyless-Go-Karte) und mechanische Defekte (insbesondere bei den dCi-Dieseln) haben seinen Ruf stark geschädigt. Das Facelift Ende 2006 (Phase 2) behob die meisten Kinderkrankheiten. Heute sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt die Benzinversionen (unser Fokus hier) die einzigen, die zu bevorzugen sind, da sie eine wirtschaftliche und deutlich weniger riskante Al
✅ Stärken
- Außergewöhnliches Platzangebot und Modularität (herausnehmbare Sitze, ebener Ladeboden)
- Federungskomfort und Geräuschdämmung (besonders bei Benzinern)
- Passive Sicherheit (5 Euro NCAP Sterne, sehr gut für die damalige Zeit)
- Heutiger Gebrauchtwagenpreis lächerlich niedrig
- Benzinmotoren insgesamt langlebig, wenn die Wartung eingehalten wird
⚠️ Schwächen
- Katastrophale Elektronik in Phase 1 (2003-2006)
- Digitales Armaturenbrett, das ausfällt (lose Lötstellen)
- Häufige Wassereintritte (verstopfter Windlauf), die das UCH beschädigen
- Empfindliche Startkarten (werden nicht erkannt)
- dCi-Dieselmotoren (1.5 und 1.9 120 PS) mit katastrophaler Zuverlässigkeit
- Launische elektrische Feststellbremse, teuer in der Reparatur
🎯 Fazit
Der Renault Scénic II ist ein Paradebeispiel für ein Auto mit zwei Gesichtern. Absolut zu meiden sind die Dieselversionen vor 2007 (1.5 dCi und 1.9 dCi 120) und die Phase-1-Ausstattungen voller Elektronikfehler. Hingegen stellt ein Modell der Phase 2 (nach Ende 2006) mit Benzinmotor (1.6 16v oder 2.0 16v) heute ein ausgezeichnetes Geschäft für kleine Budgets dar. Diese Benzinversionen sind mechanisch robust, vorausgesetzt, man stellt sicher, dass der Zahnriemen und der Phasenversteller ersetzt wurden und die Wasserabläufe präventiv gereinigt werden. Es ist ein Vernunftkauf, bei dem man bei jedem elektronischen Defekt hart verhandeln sollte.
Häufige Probleme
Frein de parking automatique défaillant
Hoch
🔧 80 000 – 150 000 km
💶 400 – 800 €
Vérifier le fonctionnement, écouter les bruits anormaux lors de l'activation.
Bobines d'allumage défectueuses (moteurs 1.6 16V, 2.0 16V)
Mittel
🔧 60 000 – 120 000 km
💶 150 – 350 €
Remplacer par des marques reconnues, vérifier l'historique de remplacement.
Tableau de bord (compteur) en panne ou affichage intermittent
Hoch
🔧 100 000 – 180 000 km
💶 300 – 600 €
S'assurer du bon fonctionnement, vérifier les rappels ou réparations antérieures.
Mécanisme de lève-vitre électrique défaillant
Mittel
🔧 70 000 – 140 000 km
💶 150 – 300 € par lève-vitre
Tester toutes les vitres, écouter les bruits anormaux lors de la montée/descente.
Déphaseur d'arbre à cames bruyant ou défectueux (moteurs 1.6 16V, 2.0 16V)
Mittel
🔧 90 000 – 160 000 km
💶 400 – 800 €
Écouter le moteur à froid pour des bruits de claquement ou frottement.
Geschätzte Wartungskosten
| Ölwechsel |
100 – 180 € |
| Zahnriemen |
600 – 1 200 € |
| Kupplung |
900 – 1 600 € |
| Bremsen komplett |
300 – 600 € |
| Geschätztes Jahresbudget |
700 – 1 400 € |
Richtwerte (freie Werkstatt, europäischer Markt). Preise variieren je nach Region und Jahr.