Renault Scénic I (Generation JA) Ursprünglich 1996 unter dem Namen „Mégane Scénic“ eingeführt, ist dieses Modell der absolute Pionier im Segment der kompakten Vans in Europa. 1997 zum Auto des Jahres gewählt, revolutionierte er den Familienmarkt dank seines Platzangebots, seiner cleveren Ablagemöglichkeiten (Bodenfächer) und seiner drei unabhängigen Rücksitze. Wesentliche Entwicklungen: * Phase 1 (1996 - 1999): Abgerundetes Design, rechteckige Scheinwerfer, überwiegend 8-Ventil-Benzinmotoren und indirekte Dieseleinspritzung. * Phase 2 (1999 - 2003): Tiefgreifendes Facelift (große Frontscheinwerfer, modifizierte Rückleuchten), Aufgabe der Bezeichnung „Mégane“, Einführung von 16-Ventil-Benzinmotoren und Direkteinspritzer-Dieseln (dTi, dann dCi). * Scénic RX4 (2000 - 2003): Offroad-Version mi
Expertenurteil Der Kauf eines Renault Scénic I heute ist ein sehr kostengünstiger Gebrauchtwagenkauf. Auch wenn sein Innenraumkonzept für Familien genial bleibt, hat das Alter eine sehr unzuverlässige Zuverlässigkeit ans Licht gebracht, insbesondere bei den Dieselmotorisierungen, die doch die meistverkauften waren. Zu den Dieseln: Der 1.9 dTi ist zu meiden, es sei denn, Zahnriemen und Lichtmaschinenriemenscheibe wurden gerade von einem Fachmann erneuert. Der 1.9 dCi ist ein Glücksspiel; bei über 200.000 km wurden Turbos und Einspritzsysteme oft ersetzt, aber das Pannenrisiko bleibt hoch. Die alten 1.9 D und dT sind robust, aber in Bezug auf Fahrkomfort und Abgasnormen (Crit'Air nicht klassifiziert) völlig überholt. Der wahre Geheimtipp: Entscheiden Sie sich für ein Phase 2 Benzinmodell (1.6 16v mit 110 PS). Sobald das Problem mit den Zündspulen behoben ist, ist es ein sehr langlebiges, wartungsfreundliches Fahrzeug, das leicht auf Bioethanol (E85) umgerüstet werden kann oder je nach Baujahr Umweltzonen (ZFE) verträgt.