Die Renault Safrane Phase 2 (B54), im Juli 1996 eingeführt, markiert die Reifung des Flaggschiffs der Marke mit der Raute. Nach einer Phase 1 (1992-1996), die von ernsthaften Problemen mit der Elektronik und Verarbeitung geplagt war, korrigiert diese Phase 2 die Mängel auf spektakuläre Weise. Ästhetisch modernisiert (neuer Kühlergrill, überarbeitete Rückleuchten), glänzt sie vor allem durch eine komplette Überarbeitung ihrer Benzinmotorenpalette, wobei die alten Renault-Blöcke zugunsten exzellenter modularer Motoren von Volvo (4- und 5-Zylinder) aufgegeben wurden. Der Fahrkomfort, die Geräumigkeit und die Geräuschdämmung bleiben auf sehr hohem Niveau, würdig des E-Segments. Heute ist sie ein begehrter Youngtimer, besonders in ihren Top-Ausstattungen (Initiale Paris), obwohl die Seltenheit
Die Renault Safrane Phase 2 ist ein ausgezeichneter Reisewagen, der die Mängel seines Vorgängers beseitigen konnte. Für einen Kauf als Sammlerstück oder als ungewöhnlicher Daily Driver ist die beste Wahl der 2.5 20v (N7U), idealerweise mit Schaltgetriebe, der Fahrspaß und Zuverlässigkeit bietet, die den besten schwedischen Produktionen würdig sind. Der 2.0 16v ist eine sehr rationale, wirtschaftliche Alternative. Der 2.2 dT hingegen ist aufgrund seiner chronischen Anfälligkeit zu meiden, und die V6-Versionen erfordern ein erhebliches Wartungsbudget (Zahnriemen, Automatikgetriebe). Die größte Herausforderung ist heute nicht mehr die intrinsische Zuverlässigkeit des Autos, sondern der Mangel an spezifischen Ersatzteilen.