Die Renault Safrane der ersten Generation (Phase 1, Code B54) hatte die schwierige Aufgabe, als Flaggschiff der Marke mit der Raute die Nachfolge des R25 anzutreten. 1992 eingeführt, stieg sie mit einer deutlich verbesserten Verarbeitung, einer ausgeprägten Geräuschdämmung und einem souveränen Fahrkomfort erheblich im Segment auf. Sie behielt die in Frankreich wegen ihrer Praktikabilität sehr geschätzte Schrägheckkarosserie bei. Während ihre Benzinmotoren (J-Blöcke und V6 PRV) als unzerstörbar gelten, litt diese Phase 1 unter Kinderkrankheiten, die mit ihrer für die damalige Zeit üppigen elektronischen Ausstattung (Sprachausgabe, Klimaautomatik, adaptive Federung bei den Top-Ausstattungen Baccara/Biturbo) zusammenhingen. Heute, im Zeitalter des Youngtimers angekommen, bietet sie ein unschl
⚖️ Endgültiges Urteil Der Renault Safrane Phase 1 ist eine großartige Reisemaschine, die sinnbildlich für die 90er Jahre steht. Auch wenn sein Ruf durch elektronische Probleme bei der Markteinführung und die Anfälligkeit seiner Automatikgetriebe getrübt wurde, sind seine Benzinmotoren (2.2Si und V6 PRV) wahre Denkmäler mechanischer Robustheit. Für einen Youngtimer-Kauf heute: Bevorzugen Sie unbedingt eine Version mit Schaltgetriebe, idealerweise mit dem Motor 2.2Si 12v (der beste Kompromiss) oder V6 PRV (für Prestige und Sound). Meiden Sie Automatikgetriebe ohne strikte Wartungshistorie des Ölwechsels und überlegen Sie es sich zweimal, bevor Sie eine Version mit adaptiver Federung (Baccara) kaufen, deren Teile nicht mehr erhältlich sind. Ein gut ausgewählter und gepflegter Safrane bietet Ihnen königlichen Komfort für ein lächerliches Budget.