Die Renault Safrane der ersten Generation (Phase 1, Code B54) hatte die schwierige Aufgabe, die legendäre R25 im Segment der Oberklasse-Limousinen (E-Segment) abzulösen. 1992 eingeführt, zeichnet sie sich durch einen souveränen Fahrkomfort, ein riesiges Platzangebot, eine sehr praktische Heckklappe und eine für die damalige Zeit ambitionierte technologische Ausstattung aus (geregelte Federung, Sprachausgabe, Zweizonen-Klimaautomatik). Ihr hohes Gewicht (oft über 1,4 Tonnen) beeinträchtigt jedoch die Einstiegsmotorisierungen. Obwohl die Karosserie von einer hervorragenden Korrosionsschutzbehandlung profitiert, litt diese Phase 1 in ihren ersten Jahren unter zahlreichen elektrischen „Gremlins“ und Problemen mit der Innenraumverarbeitung. Heute, im Zeitalter des Youngtimers angekommen, wird s
Der Renault Safrane Phase 1 ist heute ein reiner Youngtimer. Wenn Sie einen Diesel suchen, ist die Wahl schwierig: Der 2.1 dT ist absolut zuverlässig, aber seine 88 PS sind angesichts des Gewichts des Fahrzeugs eine tägliche Qual. Der 2.5 dT bietet einen deutlich besseren Fahrkomfort, erfordert aber eine akribische Wartungshistorie, da sonst der Zylinderkopf den Geist aufgibt. Die wahre Achillesferse dieser Generation ist nicht der Motor, sondern die Peripherie: Meiden Sie Modelle, bei denen der Heizungskühler undicht ist oder die Elektronik wie eine Weihnachtsbeleuchtung spielt. Bevorzugen Sie ein intaktes Modell, auch wenn Sie dafür mehr bezahlen müssen, denn die Reparaturkosten (insbesondere die Arbeitskosten) werden schnell den Wert des Autos übersteigen.