Renault Safrane I (B54) (1992 – 1996)

Zuverlässigkeitsscore : 6.8/10

Der Renault Safrane I (Phase 1, Code B54) wurde 1992 als Nachfolger des Renault 25 eingeführt und positionierte sich in der oberen Mittelklasse (E-Segment). Er zeichnete sich durch ein konservativeres, aber sehr aerodynamisches Design aus und behielt die praktische Fließheck-Karosserie bei. Der Safrane war berühmt für seinen herausragenden Fahrkomfort, das extrem geräumige Interieur und für die damalige Zeit hochmoderne Ausstattungsmerkmale (wie den sprechenden Bordcomputer, elektronisch geregelte Luftfederung und die luxuriöse 'Baccara'-Ausstattung). Allerdings litt die erste Generation (1992-1996) unter erheblichen Kinderkrankheiten, insbesondere im Bereich der Elektronik und der Automatikgetriebe. Das absolute Spitzenmodell, der Safrane Biturbo (entwickelt mit Hartge und Irmscher), ist

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Renault Safrane I (Phase 1) ist ein klassischer französischer Gleiter: unübertroffen komfortabel, aber in den frühen Baujahren von vielen elektrischen und qualitativen Mängeln geplagt. Als Youngtimer ist er heute ein Geheimtipp für Liebhaber des französischen Komforts. Kaufempfehlung: Suchen Sie nach einem handgeschalteten 2.2i oder einem V6 (PRV) mit lückenloser Historie. Modelle mit Automatikgetriebe oder der komplexen Luftfederung (Baccara) sollten nur von versierten Schraubern mit entsprechendem Budget in Betracht gezogen werden. Der Biturbo ist ein reines Sammlerobjekt. Wer einen alltagstauglicheren Safrane sucht, sollte eher zur ausgereifteren Phase 2 (ab 1996) mit Volvo-Motoren greifen.