Die Renault Megane IV markiert einen stilistischen und technologischen Bruch mit ihrem Vorgänger. Basierend auf der modularen CMF-C/D-Plattform der Allianz, steigt sie mit bei ihrer Einführung in dieser Kategorie neuen Ausstattungsmerkmalen auf (4Control-System beim GT, vertikaler 8,7-Zoll R-Link 2 Bildschirm). Modellentwicklung: - Phase 1 (2015-2020): Einführung mit Übergangsmotorisierungen (1.2 TCe) und bewährten Dieselmotoren. Die ersten Jahre waren von Fehlern im R-Link 2 Multimediasystem und den gravierenden Zuverlässigkeitsproblemen des 1.2 TCe Motors geprägt. - Phase 2 (2020-2023): Rettendes Facelift. Einführung des Easy Link Multimediasystems (viel flüssiger und zuverlässiger), flächendeckende Einführung des exzellenten 1.3 TCe Motors (entwickelt mit Mercedes), vollständig digitale
Die Renault Megane IV ist ein Auto mit zwei Gesichtern. Die Modelle der Phase 1 (2015-2018), die mit dem 1.2 TCe ausgestattet sind oder unter den Fehlern des R-Link 2 leiden, sind unbedingt zu meiden. Ab Ende 2018 mit der Einführung des 1.3 TCe, und insbesondere seit dem Facelift von 2020 (Phase 2), wird der Megane jedoch zu einem äußerst empfehlenswerten, zuverlässigen, komfortablen und gut verarbeiteten Kompaktwagen. Bei den Dieselmotoren bleibt der 1.5 dCi ein herausragender Dauerläufer, obwohl man ein Budget für mögliche Launen des AdBlue-Systems bei neueren Versionen zurücklegen sollte. Kaufempfehlung: Bevorzugen Sie ein Phase-2-Modell mit 1.3 TCe 140 PS (Schaltgetriebe oder EDC) für absolute Sorgenfreiheit und optimalen Fahrspaß.