Der Renault Mégane I Phase 2 (interne Codes: BA für Schrägheck, DA für Coupé, EA für Cabriolet, LA für Stufenheck/Classic, KA für Grandtour/Kombi) kam im Frühjahr 1999 als umfassendes Facelift auf den Markt. Renault überarbeitete das Frontdesign, verbesserte die Materialqualität im Innenraum und hob das Sicherheitsniveau deutlich an (serienmäßig ABS und vier Airbags in den meisten europäischen Märkten). Technisch war die Einführung der neuen 16V-Benzinmotoren (K-Serie) und später der Common-Rail-Diesel (dCi) der größte Sprung. Das Modell positionierte sich als komfortabler und vielseitiger Kompaktwagen. Heute ist er ein typisches 'Low-Budget'-Gebrauchtfahrzeug, das bei richtiger Motorisierung und Pflege noch immer zuverlässig seinen Dienst verrichten kann, jedoch oft unter altersbedingten
Der Renault Mégane I Phase 2 ist heute ein klassisches 'Verbrauchtauto' für sehr kleine Budgets. Sein größter Feind ist nicht der Rost, sondern die Elektronik (insbesondere die Wegfahrsperre) und Wartungsstau beim Zahnriemen. Wer ein gepflegtes Exemplar mit dem 1.4 16V oder 1.6 16V Motor findet, bei dem der Zahnriemen frisch gemacht wurde und die Zündspulen bereits gegen Markenware getauscht wurden, erhält ein komfortables und sicheres Anfänger- oder Winterauto. Vom 2.0 IDE Direkteinspritzer und ungepflegten dCi-Dieseln ist dringend abzuraten.