Renault Megane I phase 2 (BA/DA) (1999 – 2002)

Zuverlässigkeitsscore : 6.8/10

Die Renault Mégane I Phase 2 (Karosseriecodes BA für die 5-türige Limousine, DA für das Coupé, aber auch EA/Cabriolet, KA/Kombi und LA/4-Türer) markiert im Frühjahr 1999 einen wichtigen Wendepunkt für den Hersteller. Neben einem ästhetischen Facelift, das die Frontpartie (glatte Scheinwerfer, neuer Kühlergrill) und den Innenraum modernisierte, führte diese Phase 2 eine komplette Überarbeitung der Motorenpalette ein. Sie führte die 16-Ventil-Benzinmotoren (1.4 16v, 1.6 16v) ein, die die veralteten Energy-Blöcke ersetzten, und erhielt Ende 2000 den ersten Common-Rail-Dieselmotor von Renault: den 1.9 dCi. Besser verarbeitet, sicherer (4 Airbags serienmäßig bei vielen Ausstattungsvarianten) und mit einem ausgezeichneten Kompromiss aus Komfort und Straßenlage ausgestattet, hatte sie jedoch mit

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Die Renault Mégane I Phase 2 ist heute ein sehr preiswerter Gebrauchtwagen, ideal für Fahranfänger oder als Zweitfahrzeug. Ihr Komfort und ihre Straßenlage sind immer noch zeitgemäß. Die Zuverlässigkeitsbilanz ist jedoch sehr gemischt. Man sollte unbedingt die Benzinmotoren 1.4 16v und 1.6 16v bevorzugen (nach dem Wechsel der Zündspulen sind sie unverwüstlich) oder den robusten 1.9 D für kleine Budgets. Die dTi- und dCi-Dieselmotoren sind zwar sparsam, bergen aber für ein Auto dieses Alters zu viele Risiken kostspieliger Pannen (Zahnriemen, Turbo). Der 2.0 IDE ist kategorisch zu meiden. Vorsicht auch vor den Launen der Wegfahrsperre, einer echten Krankheit des Modells.