Der Renault Mégane I (Phase 1, interne Codes BA für Schrägheck, DA für Coupé/Coach) wurde im Herbst 1995 als Nachfolger des erfolgreichen Renault 19 vorgestellt. Er zeichnete sich durch sein markantes 'Schnabel'-Design an der Front und eine für die damalige Zeit hervorragende passive Sicherheit aus (1998 erreichte er als erstes Fahrzeug seiner Klasse 4 Sterne im Euro NCAP-Crashtest). Die Phase 1 (1995-1999) bot eine breite Palette an Karosserievarianten (Schrägheck, Coupé, Stufenheck 'Classic', Cabriolet und später Kombi 'Grandtour' sowie den Van Scénic). Mechanisch basierte er in weiten Teilen noch auf dem R19, was eine gewisse mechanische Robustheit mit sich brachte, jedoch litt die erste Generation unter typischen französischen Elektronik- und Verarbeitungsmängeln der 90er Jahre. Der Fo
Der Renault Mégane I (Phase 1) ist heute ein klassischer 'Low-Budget'-Youngtimer. Mechanisch sind die 8-Ventil-Benziner (besonders der 2.0 F3R) sehr ausdauernd, doch die Peripherie und Elektronik erfordern Geduld. Der absolute Endgegner dieses Modells ist die Infrarot-Wegfahrsperre; ein Kauf ohne funktionierende Schlüssel oder bereits deaktivierte Wegfahrsperre ist ein Risiko. Der beliebte 1.6e-Motor fährt sich gut, leidet aber chronisch unter gerissenen Abgaskrümmern. Wer ein günstiges, komfortables Auto sucht, sollte nach einem gepflegten 2.0-Liter (F3R) oder einem 1.4e (als reines Stadtauto) Ausschau halten. Coupé und Cabriolet (Coach/Cabrio) mit dem 2.0 16V (F7R) sind mittlerweile gesuchte Liebhaberstücke, erfordern aber ein entsprechendes Budget für den Erhalt.