Renault Megane I (BA/DA) (1995 – 1999)

Zuverlässigkeitsscore : 6.8/10

Der Renault Megane I (Phase 1, interne Bezeichnung BA für Schrägheck, DA für Coupé) wurde im Herbst 1995 als Nachfolger des erfolgreichen Renault 19 eingeführt. Er zeichnete sich durch sein markantes 'Vogel-Schnabel'-Kühlergrill-Design und das für die damalige Zeit wegweisende Sicherheitskonzept (SRP - System for Restraint and Protection) aus. Der Megane war eines der ersten Fahrzeuge seiner Klasse, das frühzeitig mit ABS und Airbags in der Breite ausgestattet wurde. Die Phase 1 (1995-1999) legte den Grundstein für eine ganze Modellfamilie, einschließlich des revolutionären Kompakt-Vans Scénic (zunächst als Megane Scénic vermarktet). Obwohl mechanisch oft robust, leidet die erste Generation heute stark unter altersbedingten Elektronikproblemen (insbesondere der Infrarot-Wegfahrsperre) und

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Renault Megane I Phase 1 ist heute ein klassisches 'Verbrauchtauto'. Mechanisch sind die Fahrzeuge oft zäher als ihr Ruf, insbesondere mit dem 2.0 8V oder den alten Saugdieseln. Das absolute K.O.-Kriterium ist jedoch die Elektronik, allen voran die berüchtigte Infrarot-Wegfahrsperre, die schon unzählige Meganes auf den Schrottplatz befördert hat. Ein Kauf lohnt sich heute nur noch für Bastler oder als absolutes Notfall-Auto für den TÜV-Zeitraum. Achten Sie zwingend auf eine deaktivierte Wegfahrsperre, wenig Rost und einen trockenen Motor. Der 1.6e ist der beste Kompromiss, sofern der Krümmer dicht ist.