Renault Grand Modus I (JP0) (2008 – 2012)

Zuverlässigkeitsscore : 8.2/10

Der Renault Grand Modus (Generation I, Phase 2, Code JP0) wurde 2008 als verlängerte und praktischere Version des ursprünglichen Renault Modus eingeführt. Mit einem um 16 cm verlängerten Radstand und einer um 9 cm gewachsenen Gesamtlänge behebt er den größten Kritikpunkt des Standard-Modus: den zu kleinen Kofferraum. Er positioniert sich als kompakter Minivan (Microvan) im B-Segment und teilt sich die Plattform (B-Plattform) mit dem Renault Clio III und dem Nissan Note. Dank der verschiebbaren Rücksitzbank bietet er eine hervorragende Variabilität. Die Verarbeitungsqualität und Zuverlässigkeit wurden im Vergleich zu den Modellen vor 2008 (Phase 1) deutlich verbessert. Gesamtnote: 7.5/10.

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Renault Grand Modus ist ein oft unterschätzter, äußerst praktischer Begleiter für Familien und Senioren. Die Phase 2 (ab 2008) hat die Kinderkrankheiten des frühen Modus weitgehend abgelegt. Fokus Diesel (1.5 dCi): Die Dieselmotoren sind extrem sparsam und mechanisch robust, sofern sie regelmäßig frisches Öl bekommen und auf Langstrecken bewegt werden. Für den reinen Stadtverkehr ist der Diesel aufgrund von verstopften Partikelfiltern und verkokten AGR-Ventilen absolut nicht zu empfehlen. Wer ein günstiges, geräumiges Auto für den Pendelverkehr sucht, macht mit einem gut gewarteten 1.5 dCi (vorzugsweise 90 PS) einen guten Deal. Für Wenigfahrer ist der 1.2 TCe Benziner die deutlich bessere und sorgenfreiere Wahl.