Der Renault Espace III (Typ JE), das Ergebnis der historischen Zusammenarbeit zwischen Renault und Matra, markiert den Höhepunkt des europäischen Vans. Gebaut auf einem verzinkten Stahlchassis mit Karosseriepaneelen aus Verbundwerkstoffen (SMC), ist er unempfindlich gegen Oberflächenrost. Sein futuristischer Innenraum mit digitaler Zentralanzeige und außergewöhnlicher Modularität (Sitze auf Schienen) machte ihn zur Referenz für Familien. Seine Karriere teilt sich jedoch in zwei technologische Ären: vor und nach der Multiplex-Verkabelung (Ende 1998). Die Einführung des BII-Steuergeräts (Intelligentes Verbindungsmodul) läutete eine Ära komplexer Elektronikfehler ein. Bei den Motorisierungen, und insbesondere beim Diesel, erlebte der Espace III einen abrupten Übergang zwischen dem unverwüstli
Der Renault Espace III ist ein paradoxes Fahrzeug: brillant in seiner Konzeption, wurde er durch eine unausgereifte Elektronik und einen unwürdigen 2.2 dCi Motor sabotiert. Wenn Sie einen Diesel suchen: Meiden Sie den 2.2 dCi wie die Pest, es sei denn, Sie sind Mechaniker. Greifen Sie auf den alten 2.2 dT zurück, laut und rustikal, aber in der Lage, 400.000 km ohne Probleme zu erreichen. Der 1.9 dTi ist eine Notlösung, zu schwach motorisiert. Der wahre Geheimtipp: Entscheiden Sie sich für ein 2.0 16v Benzinmodell, rüsten Sie es auf Ethanol um und stellen Sie sicher, dass das BII-Steuergerät bereits ersetzt oder zuverlässiger gemacht wurde. Dann profitieren Sie von einem der komfortabelsten und intelligentesten Vans seiner Generation zu einem Spottpreis.