Renault Espace III (JE) (1996 – 2002)

Zuverlässigkeitsscore : 6.5/10

Der Renault Espace III (Codename JE) markiert den Höhepunkt der Partnerschaft zwischen Renault und Matra Automobile. Ende 1996 eingeführt, behält er die Philosophie seiner Vorgänger bei, mit einer Karosserie aus Verbundwerkstoffen (SMC), die auf einem verzinkten Stahlrahmen befestigt ist, wodurch sie unempfindlich gegen Karosserierost und kleine Stöße ist. Er zeichnet sich durch sein futuristisches Armaturenbrett mit zentraler Digitalanzeige und eine außergewöhnliche Modularität dank seiner individuellen Rücksitze auf Schienen (je nach Ausstattung) aus. 1998 erschien eine um 27 cm verlängerte Version, der 'Grand Espace'. Ende 2000 erfuhr das Modell eine größere (und unsichtbare) technische Aktualisierung mit der Einführung der Multiplex-Verkabelung (CAN-Bus und Intelligentes Verbindungsmod

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Renault Espace III ist ein brillant konstruiertes Fahrzeug, das für seine Zeit ein unvergleichliches Familienreiseerlebnis bietet. Seine Zuverlässigkeitsbilanz ist jedoch stark durchwachsen. Während die Karosserie wunderbar altert, erfordern die Probleme mit den Heizungswärmetauschern und die launische Elektronik der Phase-2-Modelle (multiplexiert) Wachsamkeit. Die Wahl der Motorisierung ist entscheidend: Meiden Sie den 2.2 dCi wie die Pest, er ist ein echtes finanzielles Fass ohne Boden. Bevorzugen Sie ein 2.0 16v (F4R) Benzinmodell, idealerweise vor Ende 2000 (nicht multiplexiert) für maximale Sorgenfreiheit, oder einen robusten 2.2 dT für Vielfahrer. Kaufen Sie ihn mit Bedacht und einem lückenlosen Wartungsverlauf.