Renault Espace I (J11) (1984 – 1991)

Zuverlässigkeitsscore : 7.8/10

Der Renault Espace I (Codename J11) ist ein historisches Fahrzeug, das den europäischen Automobilmarkt revolutionierte, indem es das Konzept des „Monospace“ (MPV) populär machte. Von Matra für Renault entwickelt und hergestellt, zeichnet er sich durch sein atypisches Design aus: eine Karosserie aus glasfaserverstärkten Polyesterplatten, die auf ein gepresstes Stahlchassis geklebt sind. Wesentliche Entwicklungen: - Phase 1 (1984-1988): Markteinführung mit flachem Kühlergrill, orangefarbenen Blinkern und Trafic-Scheinwerfern. Fahrgestell durch Kataphorese geschützt (mit der Zeit korrosionsanfällig). - Phase 2 (1988-1991): Facelift (sanftere Frontpartie, weiße Blinker, verlängerte Heckklappe), modernisierter Innenraum, Einführung der Allradversion „Quadra“ und vor allem vollständige Verzinkun

✅ Stärken

⚠️ Schwächen

🎯 Fazit

Der Renault Espace I ist kein klassisches Gebrauchtfahrzeug mehr, sondern ein Sammler-Youngtimer. Sein Kauf sollte von Leidenschaft und der Bewahrung des automobilen Erbes motiviert sein. Mechanisch ist er in der Lage, immense Kilometerleistungen zu erzielen (400.000 km sind beim 2.1 Turbo D und 2.0i üblich). Allerdings kann seine kosmetische und elektrische Restaurierung aufgrund der Seltenheit spezifischer Matra-Teile schnell zu einem Albtraum werden. Die Wahl des Experten: Bevorzugen Sie unbedingt ein Modell der Phase 2 (1988-1991) wegen seines verzinkten Fahrgestells, das Ihnen aufwendige Schweißarbeiten erspart. Der Motor 2.0i (120 PS) bietet den besten Kompromiss aus Fahrspaß und Zuverlässigkeit. Meiden Sie die Quadra-Versionen, es sei denn, Sie sind ein versierter Mechaniker mit einem Ersatzteillager.