Renault Austral I (JRA) Als Nachfolger des Kadjar markiert der Renault Austral einen vollständigen Bruch für den Hersteller mit der Raute im hart umkämpften Segment der Kompakt-SUVs (C-SUV). Basierend auf der CMF-CD3-Plattform (geteilt mit dem Nissan Qashqai III) zeichnet er sich durch einen spektakulären Sprung in der wahrgenommenen Qualität, die Integration des OpenR Link Multimediasystems (basierend auf Google Automotive, eine Marktgröße) und die Einführung des Allradlenkungssystems 4Control Advanced aus. Mechanisch verzichtet der Austral vollständig auf Diesel- und Plug-in-Hybridantriebe (PHEV) und setzt ausschließlich auf elektrifiziertes Benzin (12V/48V-Mild-Hybridisierung und Full Hybrid E-Tech). Während der 1.3 TCe (4-Zylinder) Motor mittlerweile ein bewährtes Zuverlässigkeitsmodel
Expertenurteil Der Renault Austral ist ein erfolgreiches Eroberungsfahrzeug, das die Mängel des Kadjar vergessen lässt. In puncto Zuverlässigkeit hat Renault aus der Vergangenheit gelernt (insbesondere aus dem desaströsen 1.2 TCe H5F). Wenn Sie absolute Zuverlässigkeit suchen: Entscheiden Sie sich blind für den 1.3 TCe (Mild Hybrid 140 oder 160). Dieser 4-Zylinder-Motor ist heute einer der zuverlässigsten auf dem Markt, leistungsstark und leise. Wenn Sie Kraftstoffeffizienz suchen: Der 1.2 E-Tech 200 ist sehr attraktiv, aber seine technische Komplexität (3 Zylinder + 2 Elektromotoren + Klauengetriebe ohne Kupplung) erfordert es, ein aktuelles Modell (nach Mitte 2023) oder eines mit Garantieverlängerung zu bevorzugen, um Kinderkrankheiten der Softwaresteuerung zu vermeiden.